
Staub fällt in die Tasten, in die klickende Automatik. In den staubigen Tümpeln raubt das Licht den letzten Rest – von Piccolo, auch Flöte. Lass uns doch nicht marschieren, aufgeregt wie der Geck, wenn er Hüften sieht – oder wie die Tusse vor der breiten Schulter. Es sind ja nur Saiten.
Bauhm wünscht, ein Ei zu sein – ebenmässig und unabdingbar – im Rücken der Zeit. Ein Ei, wie keines und alle. Haltlos rollte er die Bühnen hinab, in die Arme des Lots. Fadenlängen vor sich pendelnd, die Wurzeln zum Netz gewendet.
Musst dich nicht mal strecken, da
Kommen sie marschiert, ein schieres
Pack von Stolz und Furcht, und was
Wollen sie denn ausser Bieren,
Schenkeln, mehr davon, genug
Wird den Laffen nie genügen.
Kommen sie daher, die Lungen
Füllen sich mit Staub und Gips,
Brauchst dich nicht besonders strecken,
Hörst sie schon von weitem, Witz,
Der vergangen, aufzuwecken,
Aus dem Schlaf, an alter Zitz
Neu zu saufen von dem Wahn,
Dass der Staub was richten kann,
Wenn vorzeiten kräht der Hahn,
Rufen aus die Re-Publik,
Dunkle Köpfe, straffe Zöpfe,
Logik stirbt, es fehlt Replik,
Stehen auf den Plätzen, köpfen
Stein-Figuren, alles Trick,
Schreien sie, Konsum im Blickfeld,
Kratzen an den hellen Stellen,
Wo das Licht wie Bimsstein hinfällt,
Schlagen Fenster ein, sie rennen
Durch die Mondstadt-Gassen, da
Kommen sie, gefolgt von Mond-OMON,
Rote Fräcke, Tränen-Säcke,
Schau, da kommen sie auch schon,
Wirbeln Staub auf, der vergiftet,
Sicht trübt, Angst schürt, unter Decken
Wischt, der Mondherr liebt’s, er stiftet
Neuen Knast für ihre Zwecke.









