
Schwankendes Aufhalsen, halsendes Flappen. Stiche, Stiche aus Lot überm Grund. Niemals mehr Krieg, weder Lied noch Krieg. Auch Piccolo, packend, nah, halsgeworden. Der Krieg ist der Krieg, und der Schnaps ist der Schnaps.
Bauhm flüstert in seinen Ruten. Die Helligkeit ist ihm zuwider. Sie stellt ihn auf die Probe. Ein Binzeln genüg für ein behendes Abhalftern. Der Zug zieht schon weiter, wohin auch.
Was ich träume, das passiert,
Sagte Mondherr, barg den Kopf,
Grau und grün, an ihrer Stirn,
Gelb umrahmt vom schweren Zopf,
Träume nur, damit geschieht,
Was geschehen kann, mein Herr,
Sagte sie, von Angst erblüht,
Lass den Traum den Teufel tun,
Träumt dir was Schlimmes nun?
Schlimm ist’s immer, bäumt sich
Auf im Tag, Berechtigung
Fordernd oder Lösung, träumt sich
Weiter wie ein roter Faden,
Der aus Stoff sich löst im Wind,
Bild um Bild opal wie Stein,
Ton für Ton zu kurz fürs Sein.
Mondherr barg den Kopf im Schoss,
Streichelnd fuhren Silber-Finger
Durch sein loses Haar, und gurrend
Fragte sie nach seinem Traum.
Finde mir den Reim darauf,
Sagte Mondherr. Früh am Morgen,
Erde leuchtet blau herauf,
Haltestelle Stadtbahn, Hasen-
Mädchen warten auf den Zug…
Eines löst sich aus der Gruppe,
Läuft und stolpert, Ohren-Flug,
Hinter ihr ein Mann in Weiss,
Einen Hammer schwingend, packt sie
Fest am Kinn und öffnet ihren Mund,
Schlägt ihr Zahn um Zahn heraus…
Ah, der Zahnarzt, sagt sie leise.
