Mach’s gut

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Es ist kalt geworden, in meinem Kopf
Herrscht Täube, Schwindel, nichts zu spüren
Wär Tod… Maurer, nun, mach’s gut,

Meine Decke rutscht von der Brust, ich halt
Sie kaum noch fest, es gehen Türen,
Zieht der Schmerz der Winde durch meinen Kopf,

Ist das da mein Arm, und warum so kalt,
Ist das die Hand von mir, berühren
Warm, wendet mich, das tut gut,

Sink tief durch die Stunden der Wand, es hallt
Lebendig, kann ich mich noch rühren,
Unter meinen Fersen, da rollt mein Kopf,

Schnell fährt das Bett in den Haarewald,
Äugt Mutter draus, ich möchte drin wühlen,
Stein-kalt ist es schon, mach’s gut,

Kalt-gebrannt die Luft von der Bald-Gewalt,
Granit das Licht, das Licht berühren,
Hinter Wänden hör’ ich in meinem Kopf,
Mach’s gut, höre ich, mach’s gut.

Nein, ich will nicht!

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Jeden Morgen ist’s das Gleiche:
Ich soll mich duschen.
Dann kommt die Predigt:

Ich würd’ schon stinken…
Ich soll dann kuschen…
Jeden Morgen ist’s das Gleiche,

Ich könnt’ versinken…
Ich will nicht duschen…
Ich kenn die Predigt…

Was heisst hier stinken?
Von solchen Luschen
Hör ich immer nur das Gleiche…

Ich soll nicht stinken…
Ich will verpfuschen
Die Frische-Predigt:

Dagegen stinken!
Ich werd’ nicht kuschen…
Jeden Morgen ist’s das Gleiche.
Ich will nicht duschen.

Bahnhofparking, Aarau

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Wo sind wir hier, Gopfertami?
Bin ich denn falsch abgebogen?
Ich kenn mich hier nicht aus.

Bin drauf gar nicht vorbereitet.
Die Freude ist nun ganz verflogen.
Versteh das nicht, Gopfertami.

Da hast du mich fehlgeleitet,
Da hast du mich angelogen,
Ich kenne mich sonst hier aus.

Was passiert hier? Mir entgleitet
Die Übersicht, könnte toben.
Was für ein Loch, Gopfertami.

Wer hat uns nur umgeleitet?
Die Strasse hat mich betrogen.
Wie haltet ihr das nur aus?

Warum seid ihr nur so heiter?
Fühl mich hier nicht aufgehoben.
Wo sind wir nur, Gopfertami?
Wann ist das hier endlich aus?

Wie es mir geht?

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Also wenn du das meinst, ich bin nicht krank,
Frieren muss ich auch nicht, und lange Weile
Lässt sich grad ertragen, ich schaue raus

Auf den Fluss und rüber zum Turm und denke
Langsam irgendetwas und fühl mich heile,
Mehr kann ich nicht sagen, ich bin nicht krank,

Müd und stark und sinlos, ich überdenke
Langsam meine Mutter, es ist als feile
Ich am Zahn der Zeiten, ich schaue raus,

Sitz und sinn im Sessel, durch Nebelbänke
Hör ich Stimmen dringen, ich bräuchte Beile
Für die fremden Äste, ich bin nicht krank,

Wenn du das meinst, Blödsinn, ich kann noch denken,
Einfach nicht so lange, ich denke Braille,
Schaue auf die Möwen, es kommt nichts raus,

Alles bleibt sich gleich, gut versorgt in Schränken,
Schrecklich ist dort drin das Gewirr, ich eile
Nachts zum Kühlschrank, er ist mein Freund, krank,
Nein, nein, weiss nur nicht weder ein noch raus.

Dancer in the Dark

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Stell dir mal vor, es gibt keinen Gott,
Engel auch nicht, vielleicht Mütter schon…
Hängst vom Himmel herab, baumelst leicht…

Kopf in Lüften, vom Arsch kommt ein Duften,
Vorn ein Ständer, ich denke manchmal schon,
dass das Leben uns einfängt und Gott

Uns mit Gaben bedrängt, unser Schuften
Dient nur Zwecken, ist bloss Spott und Hohn,
diese Frau aber kann vieles leicht,

Tanz und Singen, sie steht über Gruften,
Aus dem Leidlosen holt sie den Ton,
Denken kann ich’s, es muss einen Gott

Geben hier oder dort, sonst verpufften
Wir im Himmel, vorm Tod Opfer schon,
Ist das nicht so, sie singt, liebt so leicht…

Dunkel hängst du im Loch, stilles Luften
reisst dich weg von der Welt, schwarzer Strom
holt die Stimme und das Lied, Engel, Gott,
Mütter, fürcht’ ich, und nie fällt’s uns leicht.

A-Klasse

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Das Fahrgefühl in diesem Hybrid…
Als hätt ich vorher Kutschen gefahren…
Es warnt dich immer vor einem Totwinkel…

Beim Aussteigen Spurwechsel Abzweigen…
Es schützt die ganze Strasse beim Fahren…
Ein Gleiten wie durchs All im Hybrid…

Ein Vollhybrid… schau auf die Anzeige
Es lädt jetzt auf… so kannst du sparen
Im Fahren… smart-gesteuerte Totwinkel-

Vermeidungsmaschine… ja, Ohrfeige
Für Fundis… fahr ihn seit 5 Jahren…
Der Krieg ist heute auch schon hybrid…

Burmester-System kann was vorgeigen…
Mercedes… ist Motor von McLaren…
Jetzt schau… es zeigt mir grad meinen Totwinkel…

Dass Zukunft schon möglich lässt sich zeigen…
Mit Tempomat die Ruhe bewahren…
Geborgen fühl ich mich im Hybrid…
Die Technik leuchtet tief in die Totwinkel…

Von Bananen

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Weisst du was Bananen?
Wissen wir durch Essen?
Um den Schlaf gebracht.

Denken oder Essen?
Wer hat das erdacht
Weich und gelb Bananen?

Alle können essen.
Beerig-süsse Nacht
Hat’s wem was gebracht?

Noch und nöcher stressen
Denken abgeflacht
Ahnen denn Bananen

Wer das ausgefressen?
Wissen heisst doch Macht
Fühl mich um … gebracht

Denken durch das Essen
Nie zu End gedacht
Zeigen so Bananen
Haben’s weit gebracht.

Gebet

Photo by Wa Wa on Pexels.com

Ehe du den Kasten öffnest, bist du Mensch, kleines Kaurilied.

Rollen, rollen, rollen.

Ehre der Schlaufe, der geraden Krümmung, dem Loch in der Zeit, dem endlichen Raum; dem Vitruvischen Hohn.

Darüber brachen: Fels und Eis, Hall und Hauch, Ziegenaugen, Scheiterpfeffer.

Ehe die Zeit kommt, ein-fällt, der Raum reift, herb und harzig, herbeiruft ein kleines Kaurilied, komm-komm aus den lieben Falten.

Veden entringen Berg und Baum, Warze und Wurzel, Lid an Lied; auf Dinge, die Mühe machen, lässt sich zählen; ah, wenn ich nur hinter diese Stirn schauen könnte!

Ladenschluss mit einem anderen Temperament, lockende Pointe, Chakra-Hölle, Erbesserungsanstalt.

Ein Nebbich und noch ein Nebbich, komm-komm ins Stehende, Stockende, Stollen über Stollen, Kniff an Kniff.

Bevor die Spitze bricht, ohne Hast wie ohne Zeit, einsenken Purpurwesen gerade so.

Ansprüche auf Menschlichkeit

Von chensiyuan – chensiyuan, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15661084

Xenoglossie ist häufiger, als man denkt, erstreckt sich mehrheitlich im Quadrat der bekannten Welt, komm zu mir, Schönheit, ätze dich durch meine Verlassenheit,

Oben auf dem Hua Shan, wo die Überheblichkeit der heiligen Hallen zu riechen, fast zu schmecken ist, weder Senf noch Chutney, ein oranges Wabern von Organen, ein Klang von galoppierenden Silberschalen, da hilft auch kein Ereignismanagement, Steissbein über Steissbein, Holterdipolter,

Tangenten schielen auf die beigemessenen Zwecke, da hilft auch eine angemessene Sprache nicht, die im Quadrat springt, eine Sprache ohne Storch, Kohl, Kranich und Schildkröte, Kopf, Arm und Bein, fern der zeitlichen Bestimmung,

Ohne das ständige Wummern aus der Halle der göttlichen Dünste ist Traum wie Leben nicht zu ertragen, Verletzlichkeit ist halt keine reverse-curse-Technik

Bar der Erfahrung, die Wege des Vergebens und Verstehens seltener, als man denkt, aber keine Raketenvorstufen, und im Raum unterm Berg liegen mehr als 555 Jahre an Stottern und Stolpern begraben, unterm Panzer ein Auge voll scharfer Sorge.

Tonnengedicht

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Blinzelwein verkürzt die Entfernung, aber nicht die Erfahrung, den Hall der Zeiten, den Finger der Morgenröte, komm in den geschenkten Pfad, sperre dich nicht, im Marktgeschrei

Ordnet sich die Stille den Strahlen zu, Limiter schlagen aus, was sichtbar ist, ist nicht das Sichtbare, es ist nur eine kleine Komplikation, die Niederflächen sind leicht, da kommt einem ja die Kotze hoch, Hicks,

Tor am Tor, Besserung geloben und Verwässerung vermarkten, das Rülpsen der Klinkenputzer in ihren Bandagen, die den Exit auf ihren glatten Stirnen beim besten Willen nicht sehen, fremd in ihren Lappen, Tor an Tor wie Nichten und Neffen, Geschichten aus dem Land der Berserker,

Ob weiter laufen oder weit laufen, es ist nur eine kleine Komplikation, hier die Pappe, mein Zwirn, ein schlafender Wandel, die warme Mauer, die Konservenbüchse mit dem einen Dirham, Geruch von verbranntem Öl, billiges Zahnrad im Getriebe der Jahreszeiten,

Xanthelasmen in Symmetrie, Eiter schwitzt aus Armaturen, strange as hickups, der Geschmack von Mandeln auf der Zunge, das Nichts ist draussen, Pantokrator, lauert auf das Reich der Versprechungen, es ist nur eine Kl-Klikompassion.