
Der Stein sagt: Ich gehe nicht zur Neige. Wo ich liege, ist Canossa. Wer du sagt, kann nicht die Meinigkeit meinen. An so vielen Meintaten bin ich schuldlos beteiligt, höre die Schreie der Jugend. Der Stein sagt: Du verbeugst dich, ich kann’s nicht. Er sagt: Ich gebe mich hin, du verbiegst dich. Ob ich vom Meerboden stamme oder aus dem Erdinnern, mein Nicht-Wollen bleibt unübertroffen. Es kommt vor, dass ich mich an die Güte des Gletschers erinnere, der mich hierhergebracht hat. Der Stein sagt: Der einzige Vergleich, der dir gelingen wird, ist der Vergleich mit mir. Wenn ich dinge, dringe ich zu mir vor, nicht zu dir. Ich werde dich nicht erreichen. Worauf ich liege, kann mich bewegen, aber nie gefährden. Ich verneige mich nur vor meiner Sturheit. Der Stein sagt: In jeder Witterung bestehe ich auf ihr, standfest und mit hartem Herz.
