
Gibt es etwas, das dir anliegt, das du anverlangst?
Dinge, die dich finden, Orte, die ich suchen, längst
Ausgetragne Liebe, unverhohlne Schuldpapiere?
Lagerst du im Nahen immer noch Geduldsrapiere,
Deine Karpfenzungenspitzen für entfernte Ängste?
Gibt es etwas, das du mehr als vieles abverlangst?
Läufe, die dich binden, Namen, die dich halten, längst
Ausgeübte Triebe, etwa gar Geheim-Scharniere,
Gibt es etwas, das dir anliegt?
Gibt es etwas, das du auszusingen noch verlangst,
Bögen, die verstrichen, Saiten, die gerissen, längst
Aufgeriebne Freunde, neue Tasten fürs Klavier?
Hältst du vor mit wenig Kraft vielleicht noch ein Turnier?
Schlüpfst in fremdem Federkleid erneut in alte Ängste?
Gibt es etwas, das dir anliegt?
