In ihren Haaren

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Ich wär so gern in ihren Haaren,
Fernes Spiel und Welt, sie liess sie fallen
Übers Gesicht, war plötzlich verschwunden

In schwarzer Wolke, kreischend streckte
Ich die Händchen aus und wühlt im Wallen,
Bis ich sie fand, sie war in Haaren

Versteckt und gurrte leise, bleckte
Ihre schönen Zähne, die korallen-
Gleich aus dem Meer erschienen, verschwunden

Nochmals, ich schrie hell auf und deckte
Auf das Spiel im Spiel, die Welt war allen
Geschenkt, ich fand sie hinter Haaren

Ja immer wieder, ich entdeckte
Sie ohne Fehl, ich fühlte bange
Erstmals die Lust, was plötzlich verschwunden,

Ich konnt’ es finden, Mutter schmeckte
Wie ein Glockenton, ich höre hallen
Noch jetzt ihr Lachen hinter Haaren,
Wo ist sie nur, wie lang schon verschwunden?

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