Sibelius

Von fi:Daniel Nyblin (1856–1923) – What We Hear in Music, Anne S. Faulkner, Victor Talking Machine Co., 1913., Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2593169

Am Anfang sind die Laute. Worte? Hahaha. Ein Krachen, Schneiden, Fiepen, Chroosen, ein Rollen und Rattern, Prusten und Pusten. Die Laute träumen, verbinden sich im Träumen, auf Höhe der Drosselgrube. Unbekannte Hebelwirkung dort, Hebewirkung. Ist das schon Wort, wenn es sich so an sich klammert, als sterbe es gleich, so ganz für sich? Worten heisst Loslassen, Aufgeben, eine Klammer öffnen, in die du träumst, wenn du träumst, oder denkst, wenn du denkst. Das ist das Erste, dieses Aufplatzen, dieses Auf- und Anschmatzen. Danach ist der Mund geschlossen, der Bogen deines Mundes, der eine Tasche ist, der Bogen des Lauts hängt sich an etwas, rechts, links, hinten, vorne, nebendran, dure-dure, drüber-über, untendurch, vorneaus, hintendurch, an etwas, das vorher nicht oder noch nichts war, und wartet auf ein Zweites. Ein Zweites, die geschlossene zeitähnliche Kurve, die aus dem Schwarzenloch deines Rachens kommt, umschliessend, aber niemals umfassend, es einschliesst, mitmeint in den Sack der Möglichkeiten.

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