Schöpferische Unsichtbarkeit

Von Arjuna_and_His_Charioteer_Krishna_Confront_Karna.jpg: Artist/maker unknown, India, Himachal Pradesh or Jammu and Kashmirderivative work: RajeshUnuppally – Arjuna_and_His_Charioteer_Krishna_Confront_Karna.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16522699

Xerophile Andachten, entblössende Meditationen, wütende Namboodiripads, komm zu den aufsteigenden Grausbirnen, wo die asymptotische Freiheit die Engelzähne streckt, Wanuschkas dritte Tat noch nicht erzählt ist,

Träume vom Restrisiko noch risikofrei sind, Kairos heisst mehr Versehen als Verstand, Vivatta-kappa an der Grenze zum Freiheitsgrad, und Olim ausserhalb der SI-Einheit,

Botulismus durch den einen starren Designator zu viel, Drittperson-Streitwagen, Down-Quarks auf davonschwimmenden Netzhäuten,

Obere Randnotiz mit grünenden Avataren, Drachensand-MRI, Makrelengräten in der Luft, Duft von Oma, Spaghetti im Weltall, entfallener Warzensin, letzte Himmels-

Ordnung, karnische Krise, Kaskadenfront aus Ass und Hass, Karna oder Bhima, schartige Dinge im Auge Tiamats, das gerechte Grunzen eines schildlosen Verlierers.

Unerwiderte Liebe

Bakterien-Cousinen stoppen kein Shoppen, die Käufe von offenen Hüten, in die es reinschüttet, komm in die Obdachlosigkeit der Sommerferien, die tränt, halbwärts auf dem Weg aus matten Platten,

Ob Schwall von Tränen im Tal der Tränen oder Migränayana, Schwamm-drüber-Börsen, Strich-drunter-Mösen, das Fingern der Neutrinos im Kerker, im Spind die unverkäuflichen Maden des zerfleischten Selbst, eine Art Wiegenlied für die Pfefferranken,

Ts, Ts, Halbwertszeiten ausgerechnet im KFC, da steh ich nun, ich armer Tor, und lieb noch mehr als wie zuvor, unverkäufliches Strahlen, klappernde Rüstung, Bleikammern,

Xenophanes’ Pferde hüpfen wie Schwämme durch die Hirne, kaum noch Haut, kaum noch Knochen vor Auskünften aus Hafenstädten, Spreu fliegt auf überm begradigten Land, weder Lerchen noch Bikinis, time and time again,

Oh, ein winterlicher Lindwurm rotzt vor dem Kombini ab, lass was kaufen vor der Paywall.

Lob der Jugend

Von Siga – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40376458

Oben das Ende des Vollkommenen, graues Natriumformat, komm in den Raum, der sich dehnt wie du dich sehnst, in die schmerzlose Klarheit, es ist schwer, im

Trüben zu fischen, unter Nagelfuhwänden, es gibt keine Bücher, nur wankende Drachen mit einem Stock im Arsch, Handkantenschläge wie Knoten im Weg, aufgereihte Gruben, die ein besseres Du hinterliess, haarige Endpunkte, ausser sich vor weich,

Bernstein hier, Bernstein dort, der Ysop stand schon immer da hinten, da unten wie eine würziges Mahnmal für kommende Spezialoperationen, Knetschenkel, Betthenkel, Metgedanken, in Natrium-Zellulose-

Xanthogenat gelöste Unverfrorenheit, bohrendes Gesicht, unvernarbt, leicht genarrt,

Ordnung ist kein Begriff, Umkehr möglich, es ist schwer, aus Turbenthal oder Bauma zu entkommen, polternder Aufflug, Geruchsspur von Zärtlichkeit, unerwartete Endlichkeit.

Pfeffergedicht

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Ohngesicht, komm in die Mystifikation, samvattathayi, auseinanderfliessende Gerissenheit, Lappenschaden, je wichtiger, umso weniger wichtig, Lösung aus Galle und Kampf,

Berufung beim obersten Gebet, Portionen von Null-Punkt-Fluss, Post-Wendung, saugende Schärfe, Räder und rollende Pillen,

Xenochtitlan lag in der feuchten blumigen Hand Gottes, seither zählt man nur noch Mocktezumas, lange Dämme und Nahkotz,

Ohne die Ahnen, Kugelblitze, Karottennasen mit Stirnen im Rücken, leer von was genau, je voller, umso leerer, zerrissen in einem Cortège von

Treppenfluchten, die herunterkommen in die Hitze auf der Zunge.

Augenweide

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Bevor du lange lebst und in der Augenweide stehst, wo die Kühe die Feuchtigkeit der Achseln einatmen, komm nach

Xi’an, zu den Lippenblütlern mit ihrer Sprache vom Welken, Reue im Gebet, Trauerweiden,

Offene Wunden, vergrabene Ohren, Koppeln für die Grenzen, die wühlen, Hände, die nicht fühlen,

Orte, die nicht Träume durchbohren, Räume der Reue, Reue, erste muhende Mühen, lange ist es ehr, Totholz und Faulholz, schlucke die Xylose, ernte die Neurose,

Tränke die ausdruckslosen Körperteile in den Drachentränen, Reue im Gedicht, was für eine Augenweide mit diesen Kühen, die den heimischen Himmel besingen, hier, hier.

Wien

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Ölige Ebenen, Gelsen-Mauern, Nebenschauplätze des Tantrayana, am Kieselufer glätten braune Wellen die Zeichen der Zeit, Grasschöpfe lösen sich vom Festland, achtäugige Uhren bewachen den Amberschlaf aus

Bitten und Dung aus den Stallungen, auf Birkenlichtungen den Speichel der Schnecken schlürfen, Kurlande für jenen Schmerz, immer noch hängen Fetzen von der Magenwand zwischen den Zähnen, der als Kieselsäure in Worte fliesst,

Xanten, deine Luft kannte nur Täter, Kristalle des Weinsteins, Wachs über den Fährten, harzige

Tränen, 13 Jahre, 13 Jahre in der Fremde, 13 Jahre Begrüssung, jeden einzigen Morgen, 13 Amphoren mit herbem Schleim gefüllt, Faltgebirge aus 13 Jahren, reinstes Leinen in den Truhen,

Obdach keines, keine Bücher, spitze, scharfe Dinge, wiehernd, rot wie Gelsenbisse, komm in die Hitze der Steine, hinauf auf den Pass, was sind schon 13 Jahre.

Maboroshi

Beim Einbinden ist alles Pschat, Kuttelkraut, Mundgeruch, Narbenzahl, die Spanne ist ein Pfeil, die Freude trockener Zweck, sandiger Fleck,

X-mal schon hat ein einziger Abend die Sichel nach links gerückt, den Norden gewechselt mitten im Begriff, ein letztes Mal diese Kränkung, Irrtum ausgeschlossen, Kuhhaut fürs

Tao, schlappende Schritte in einer Händigkeit, die Gekrümmtes ausrichtet auf den gemeinen Wortsinn, Magensäfte wie Salben, Rabengebete,

Oh, der Zeitvogel, schwarz im Feld, die letzte Lippe im Süden, alternder Scherz, eingestandenes Oder, Aushauch von holzigem Noch, dieser letzten Quaddel, komm in den Tod, wende die Zeit

Babylon

Von Jim Gordon – originally posted to Flickr as Saddams‘ Reconstructed Babylon, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4859955

Ortsübliche Essigmütter in der Fremde, Schalentiere als Botenbrot, kampfersanfte

Obdachlosigkeit, Ysopzweige als Trostpreise, Besties mit Ute der guten, Metzelspiele, Schmerz, der sich nicht ausspeien lässt, selbst in grösster Angst krallt er sich in die Magenwände, würziges Moos auf den Warzen, Schwein gehabt am Euphrat, Schwein gehabt in

Babylon, niemals ist es zu vollbringen, Borstendickicht, Abschiede hinieden wie Spinnenhaar auf Zungenwurzel, saures Bier

Trinken, auf Opfer verzichten, wenn Schönheitsflecken unterm Salböl Konstellationen formen, zirkelnd,

Xenotransplantationen im Schwemmland grosser, glatter Dinge, die schimmern wie Siegelringe, komm in den leidenschaftlichen Schatten des Majoran.

Rückengedicht

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Xoanon für die Käfer, mit dem Rücken zur Zeit, bohrende Lebensträume,

Offene Hölle, versteckte Gebärden, springende Lämmer,

Birkenwalde,

Treue im Gebet, wortbrüchig im Streben, Birkenwalde, Gunst für Larven, Augen, die nicht sehen, Ohren, die nicht hören,

Hände, die nicht rühren, Träume, die nicht wandeln, komm in die Sprache von Achsel und Schulterblatt, Birkenwalde, Birkenwalde, das Heimchen singt.

Salzgedicht

Von dronepicr – cenote in valladolid mexico, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45110979

Beifuss oder Minze, nach vorn gerichtet statt nach hinten, uneingelöste

Objekte, kurz vor der Biestifikation, der Schall eines Abschieds, Karotinoide oder Karotiden, fahlgrüne Kaiserschnitte,

Tantrische Umstände in gelben Übergängen, rollende Fühler über ungesprochenen Druckpunkten,

Ohngebote in Karst, lange Dauer in Kampf, Widerstand und Gebet, umschlungen in

Xibalba, nach innen, nicht unten, in die Tiefe der brennenden Galle, komm in die erlittene Petrifikation, zu den Halobakterien.