Grosser Aufgang

Von HJPD – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12262319

Ohne die Zeit kein Ort, keine Begebenheit und keine Brache, ein nur durch sich selbst teilbares Rasen, komm und biege die Federn zur Krone, ungeflogen, verschränkte 400 Jahren im Westen, bis in die Spitzen der Unendlichkeit fortgesetztes Ereignis, Beute der Jahre,

Ohne die Nase, ohne die Nase nur Nullen, weit und breit nur gleichmässige Vertikalität, lauter Buggertipfel, Erdhöhlen, Eisbärte, westliche Zitadellen am tiefsten Punkt, Quetzalcoatl im drehenden

Tonalpohualli, bittere Blätter der 20-Jahre-Schritte, Primzahlen wie Blicke in den Herbst, passierte Früchte des Nordens, Mais-Rollen für Verschickte,

Beerensucher im Tau, aufgezogen auf der Kette der Tage, durch die Nase gehängt, auf dem Pfad nach matlactli omei xochitl, unten in

Xochicalco die Venus mit ihrer Vernichtung, Hände im Fleisch, Zungen an Sohlen, lange Zählung aus Versprechen und Entrechtung, gefiederte Klinken in einen Ort aus Blumen, Grube von Aztlan, nördliches Wurmloch, Ort ohne Ursachen.

Unerwiderte Liebe

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Oh, da war ein Mensch, da waren Hände und Beine und Gesichter, aber nicht an der richtigen Stelle, noch nicht vollständig tot, rundum Liebesäpfel und Kinder, komm nach Haran, komm in mir, alle glücklichen Liebenden gleichen einander, jeder unglücklich Liebende ist auf eigene Weise unglücklich, keine Geschichte ist nicht auch eine Geschichte,

Tief im Brunnenloch ist nicht hoch im Himmel, Entfernungs-Leitern entfalten sich, das ist wirklich keine Zeit für

Xenien, Jakob ist schon vollständig tot, besser als eine Nachtmahr, hat sich nach dem Allerschönsten verzehrt, was in der Liebe zählt, eingehüllt in Essigmütter, Jahre wie Tage, Geschichte-Rücken an der Nase, erzählen, was sich

Beim besten Willen nicht erzählen lässt, Haman oder haram, mit Tränen in den Augen, Urmaterie und Liebe im Bann der Hubble-Konstante, lieber langsam in die Leidseligkeit eintreten,

Ostwärts an den Salbtöpfen vorbei, aber nicht an der richtigen Stelle, knapp daneben ist auch vorbei, hinter den Augen dieser Druck, Trockenheit oder Reisfeld, Action, Action, aber niemand kommt in die Träume, aber niemand kommt zwischen den Reben hervor, aber niemand hat sich verborgen.

Aventiure

Baal-Musik, überall die Musik des Baal, ein zerdepperndes Scheppern, füllige Leere aus Rasseln und Brummen, komm ins rote Auge des Mars, in die Koordinatenwahl,

Ozean aus Porzellan, Blatthornkäferlarven und Holzschneiderinnen, das Subjekt blöd und bloss, tonlos trocken, ein Knochen-

Xylophon wie von altersher in der Nacht überm Karmel, über das Steinfrüchte rollen, ein ständiges Jetzt, eine Warnung vor dem Jetzt, zerschmetterte Felder, rutschendes Da,

Orakanartiges Erdenrufen, kein dunkler Wald, aber Engerlinge, Engerlinge, Rauten und Rhomben, Hartriegeldolden mitten im Gesicht, zweischneidige Wahl von Kandidaten, Naginaten, ein Buhurt aus kosmischen

Transfusionen, unwilligen Enthaltungen, sklavisch, kleptogamen Geschmäcken, sirrender Tanz des Gottes über dem Feld aus Rausch und Hagel, und die Mitesser im stehenden, stechenden Licht.

Im Bett

Oben ist eine völlige Leere, Mondschrift im Korianderton, reich gefaltete Käferflügel, entfaltet im Bedeuten, komm in die schlichte Schlechtheit, in die Ruhe unter den Klingen der Xing’e,

Bekehrt den Trieb im Fett, schwere Lider vom Chankonabe, Restefressen und Delikatessen, eingeplüscht in den eigenen Schweiss und Schleim, ein freigestrampelter Noah, rotbackiger Engel,

Transit im eingebackenen Kissen, ganz schlaff, denn Schlaf ist tough, ölige Karte im Körperhimmel, Unsitte durch Unmitte,

Oblomows ringen mit den Dingen, die sich nicht von Handlung und Zeit bezwingen lassen, Schultern wie Murgänge, sahnig gelegene Kreten, Kanten, die diese Bezeichnung nicht verdienen, Fettwürfe und darunter den Karneol der unerwiderten Liebe,

Xungzi in der Wolfsmilch des Geschlechts, rasende Fliegen, platzende Feigen, zerfliessender Kopf unterm unerbittlichen Jadehimmel, Exil im Osten, Richtschnüre wie Rufmord, Todesurteil.

Büüle

Ordeli tschägged, leer mit Chriesi druff, Süüle-Schriibi wo voraagoot, chum zum Fälibaum us Traum und Niid, Wassermasse stürzed uf dis Liid,

Trümmligi Faable, Chleischter uf em Aug, Biene überem liise Huuch vo bruune Alge, Schönheit chasch nid

Xseh, nume mit Wüsse und Wille isch si mängmal fasch doo, am Entstoo, weder ganz do no ganz deet, Disziplin

Oder täglichs Tue isch nötig, hüüle chasch au spöter no, defür gits Spermatheke und Fermi-Paradox, mit ere nöchschte Büüle schaffsch vilech en neue Himmel, Stärne flüüge, Täg bruused eimaalig im Ohr wie Wall-Street-Wüete, aber ich han doch gsait dass, hii und her und her und hii, wo isch vore, Stutz für Stutz, Sturz für Sturz,

Bevor de Näggel sich ganz leert, Chreje sitzt ab, Chreje flüügt uf, en Schuelthek liit vergesse im Gras, en O-Ton wo foltered vor em einzige Tag wo wohr isch, wo öpper isch, öpper chunnt, en Art Mogli, en Art Waisechind, es Kaiserchind, de Heiri mit Bluet überem Aug, Tigerbrüele, jedem siis, jedem siis, do hesch es.

Fritz

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Ohrenbetäubend das Heulen von Vasallen und Komparsen, als risse ein Spalt zwischen den bekannten drei und einer vierten Dimension auf, komm mit deinen stotternden Spulen hinunter in den Sog des Terminators,

Bevor das Potenzial der Toten in einem Flimmern über Saleph, barbarossarot, verschwimmt, der Pokal ist ziemlich schwer, es ist lange her,

Ohne ein letztes Wort, ein SAR mehr oder weniger, die Rum-Fässer rollen durch die Geschichte, die Zukunft findet in der Vergangenheit statt, Geröll ist kein Stand, Wacholder im Hang, Regimenter auf allen Vieren,

Xerostomie, vielleicht Nackenstarre, Margrit, wo sind meine Hosen, meine Zähne, und wenn es hochkommt, sind es 80, Sand in den Tiegeln, giftblau, entkleidet vom Ruhm, kühlendes Minzwasser,

Trauer um die Lebenden, ausgezogen um Kalos, angezogen vom Chaos, ausgelegte Sacerdotien, Harrys geliebte Lombardei, Leere drückt in der Brust, beim Schmelzen der Spulen bildet sich Plasma, Schuppen fallen von der Zeit.

Disorder

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Bestenfalls ein leidenschaftsloser Zurfall, ein rauchiges Gewässer voller Korakel, komm in das Fleisch, das uns gleicht, in die Anisblüten des verderblichen Selbst, an den unvergesslichen

Oberbauch der Ferne, drehender Wendepunkt im Knollen des werdenden Lichts, aus Zerstörung, Verfall, noch vor dem vorgestellten Nichts, als Lücke zwischen Haut und Pigment gedacht, eine strenge, nussige Wärme, wie ein Ei,

Oberhalb der Schlote, paddeln, nicht rudern, you are a disorder detector, a massive translation scheme, Weiss blüht auf,

Trommeln auf Schiffen, ein Wutkneifen über der See, aber es gibt noch Presslufthämmer auf den Strassen des Orbitalkreuzers, all matter is created equal, kurz vor dem Verschwinden ein Lunar

X, Menschen wie Ginsterblumen, stampfende Annes, gute glatte Dinge ohne Heilpreis, ein erster Blick auf den Strahlenhorizont auf dem Marschfeld der Lust, zuckende Klammern.

Dunkelzeit

Oben ist nur noch dieses Gurkenleuchten, das ganze Gesicht voller Quaddeln und Blüten, komm in die Kräuterschale für die weise Frau, Schnecke unterm Stössel,

Olympiade im Starren, Steinen, Entscheidungen aus dem Rückblick, Erwartungen im Hinblick, nicht aus Rücksicht, Rodungen und Redewendungen, bittere Frische vor dem Rausch, Salzbrachen,

Termingeschäfte mit der blühenden Fantasie, handwerkliches Geschick im Umgang mit Sieben, abstrakte Freiheitsgrade im Zusammenrücken von Braue und Schnauz,

Xenonlampen unten im Brunnen, darüber die Endzeit der Sterne, unzerbrechliche Eier der Ewigkeit, dieses Ei ist leichter zerbrochen als geschaffen, Köhlerhände an der Taille Gottes,

Baumkuchen im Schritt, Geruch von Zitrone und Kampfer, drah di ned um, Tanz auf dem Vulkan, Kätzchen im Hals, Lippen blühen im Eis, im Harz, im Trockengelände.

Rhapsodie

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Oh, oh, oh, oh, Schlechtkind, Regen über aufsteigenden Ebenen, komm in die harzigen Verzierungen, Schichtkuchen der Erdzeit, der apfelgrüne Himmel reicht bis nach

Xizang, wo im Winkel von Leonid Iljitschs Auge, aus dem Kies rollt, Eisenstrecken sich wölben, malmen und malmen, letzte Flucht für Sündenhirten, nützliche Idioten, Arena für Taufsteine für Stirnen,

Bandscheiben wurzeln in den schwimmenden Gärten, von denen der Rauch selbstverständlich ohne die Süsse von Fleisch aufsteigt, mahlen und mahlen, Stirnen stirnen bis in die starren Sterne, Mal um Mal bleibt im Brandmahl ungewiss,

Ob Grendel oder Kain, ob Lüge oder Reue, Salhöhen über unbezeichneten Meeren, Moorsäle volle Meuchler und Bremser,

Tanzbühnen für Hinderer und Schlachtrinder, untere Weiten, rollige Ordnungen, mittendrauf das Gatter, hinter dem die Mägde gackern.

Echte Helden

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Ob Krebs oder Kirschblüte, ob Schnecken, Heimchen oder Weberknecht, komm in die blanke Randnotiz mit Fluchkraft, erst die Fluchlosigkeit, dann die Witterung,

Böses und Gärendes, Adern-Wurzeln an den Schläfen, kahle Stellen im Unterbauch, Laodizea, das betrifft dich, geschichtsvergessene Minderjährige, Cyber- oder Steampunk, Macao oder Nagasaki, Nichts als Essenz von Handschweiss und Liebesgeständnis, masslos weiss,

Titration von pulcher-SARs in einen Begriff von Verantwortung und tilgenden Nabobs, Wiederkehrern, nicht Doppelgängern, Männer wie

Xisuthros, kriechende Süsse, erdige Würze, eine Kümmel-Weise, ratlose schwarze Gesichter versinken in ihrem Gottesspott, plötzlich

ObdM, Erfüllung eines Spiels im Schaum oben auf dem Berg, ausufernde Ausdehnung des zeitlichen Körpers im Frühling der Schrift.