Bevor der Raum sich schliesst, Spuren hinterlässt von Spatzenfüssen und Liliengeschlecht, in den hier gestrandeten
Tann mündet, vollkommen uneins mit den Furchen, die in Wind und Wetter gestanden haben, erzählen von Siegfrieds Rücken, ausgestreckt in die herannahenden
X-Einheiten, die jene terrain vagues abtasten, die nach Wasser aus der rechten Seite schmecken, süsslich-klar, und der Doppelkinn-Bart aus Sedimentschichten im
Odenwald, eine Art Nebeldiadem aus Tiamat und Azrael, der HERR verschafft Raum,
Orografische Möglichkeiten, hoch und niedrig, flüssig und fest, komm in die dritte Person, Schattenexistenz im Bereich des Trüben.
Bündel von Leere, Vorhersagen in gedoppelten Richtungen, verankerte Lockerungen,
Ordungslichtungen, die kehren und kehren, wehren und währen, Flossen aus aufgeweichten Instrumenten, ohne Bühne, die sich ausdehnt,
Taxinomien für Tage, in denen kein Fortkommen ist, selbst ein Elektron kennt die Einsamkeit nicht, im ständig zuwachsenden
Overall-Effekt, Ungeduld als Vektor, Schöpfung im kleinsten Rahmen, küstenloses Einst, komme ins Schauen,
Xeres im Hals, rote Lampe auf Brusthöhe, Knirschen aus dem Brassbaum, ins Auffüllen, ins Ausdehnen, schlucke, schlenkere, ins Schwellen einer Zunge, unten und oben.
Oberhalb Vaters Tod ist es sehr laut, Spelzen glänzen im Licht, Kriechen und Fliehen ist die Regel, Nasen drehen sich ins rücksichtslose
Theaterblau, Kinder lachen im Dopplereffekt, nichts bleibt gesagt, Geschmack von Sägemehl und die Hand des Gegners, es hat noch nichts gebracht,
Oberhalb Vaters Tod ein Flüstern verstehen zu wollen, ein Kümmern anzubringen am grünen Revers, im Schatten des Schlupflids Aufregung von Spatzen, denn die Zeit vergeht zu schnell,
Xanthinderivate tropfen hinein, der Lärm ist langsam und schwer, leicht und schnell geben die Knie nach, darunter ist der Geruch von Myrrhe, Buntfalten spielen mit den Geraden, Kummerbänder umfassen die schon Liegenden,
Bevor die Zeit kommt, ist es schon vorüber, unbegriffen, unerschaffen, die Mitrochondrien hatten wieder nichts gesagt, Fadenenden anfeuchtend, in Türfluchten flimmernd, komm ins weiche Gold der Ähren.
Tief im Nichts drin, am Quell der Geraden, fast stumm, nicht taub, mindestens so gross wie ein Kiesel unterm Strom,
Xenoform in seiner Verwandtschaft, keineswegs vereinzelte Quaddel, ankylotisch, aber auf dem Weg zur
Besserung, mehr zusammengefaltet als aufgespalten, im Histaminbereich,
Oberflächlich gesehen dort, wo dem Traum die Wirklichkeit abhandenkommt, chasarisch schon, kurz vor physikalischen Eigenschaften, zero point motion,
Obergrenze des Wahrnehmbaren, schneckenschnellend, öffnen sich die Falten-Felder, die Archäenreiche, sprengen die Vorstellung, entfernen die Entfernung, komm, du Höhlentraube.
Wenn du schreibst, ist jedes Jahr ein Scharnier-Jahr. Manchmal geschieht vieles in kleinen Schritten; in Tritten und Stufen, die du scheinbar mühelos überwindest. Hin und wieder aber gibt es diese Momente in deinem schöpferischen Prozess, die dich unverhofft viel weitertragen.
Das vergangene Jahr ist reich an solchen Momenten. Sie geben mir Zuversicht, „dranzubleiben“, „weiterzumachen“.
Das Jahr 2025 beginnt eigentlich schon im Dezember 2024. Im Schreiben eines (erfolglosen) Antrags an die Literaturkommission beider Basel habe ich mehrere Dinge erlebt oder festgestellt. Davon will ich nur zwei erwähnen: Ich kann geduldig und ausdauernd an der Verbesserung eines Texts arbeiten, der eine vielköpfige Jury anzusprechen hat; ich erkenne, wie reich meine literarische Erfahrung schon ist, indem ich einen literarischen Lebenslauf erstelle. Mit diesem Bewusstsein starte ich ins Jahr: Ich bin ein Autor, mein Talent ist die Sprache, das Erzählen. – Ich werde im Lauf des Jahrs weitere Anträge stellen; den letzten wiederum diesen Dezember 2025 – für den aktuellen Roman „Nagelprobe“.
Ausdauer und Geduld auch mit meiner ersten Novelle. „Ne me quitte pas“ heisst sie nach einem von Brels berühmtesten Liedern. Es handelt sich dabei im buchstäblichen Sinne um Autofiktion: ich schildere (nicht zum ersten Mal) meine erste, unerwiderte Liebe. In dieser Geschichte, die ich gerne im Frühjahr 2026 publizieren möchte, verwebe ich drei verschiedene Ebenen miteinander – und verneige mich vor meinen grossen Vorbildern Dazai und Ramuz: Dazais Geschichte «Hundert Ansichten des Fuji-sama» spiegle ich in einer Rahmenhandlung, in der das «erzählende Ich» zusammen mit einem Freund just im Restaurant / Gasthaus «Tenka Chaya» auf dem Misaka-Pass wohnt; Ramuz’ Ehrlichkeit spiegle ich in der Liebeserzählung: einfache Sätze, nachdenklicher Ton; meiner derzeitige Liebe zu Isekai-Mangas und -Animes gebe ich nach, indem ich die Liebeserzählung mit drei Geschichten aus «Anderwelten» verflechte, die sich alle um gelungene oder misslungene Liebesbeziehungen drehen.
Ein weiterer Meilenstein ist mein ONO-Auftritt im Februar 2025. Im Rahmen des dortigen Lese-Sessels trage ich meinen ersten Prosatext überhaupt vor Publikum vor, bei dem es sich zudem noch um eine Sex-Szene handelt.
Aus meiner intensiven Beschäftigung mit dem Yijing und dem Taoismus entsteht im Laufe des Frühjahrs 2025 ein neuer Zyklus. Wie er heissen wird, ist derzeit noch nicht klar. Ich stelle den Zyklus im Mai 2025 fertig. Es handelt sich dabei um 64 Sechszeiler, 14 Vierzeiler und 2 Langgedichte, die in einer komplexen Struktur miteinander verflochten sind. Das Herz des Zyklus sind die 64 Sechszeiler, die von den 64 Orakel-Tetragrammen inspiriert sind, sie spiegeln und erweitern.
Dieser Gedichtzyklus ist für mich ein riesiger Fort-Schritt. Ich gebe darin meinem Bedürfnis nach, die Sprache hinter mir zu lassen. Dabei missachte ich sowohl die Semantik als auch die Grammatik. Wörter ersetzen Sätze, Wörter werden Dinge. In einer extremen Dichte komprimiere ich Weltsicht und Weltgefühl. So sehr, dass es sich dabei fast um eine Geheimschrift handelt. Ich bin sehr neugierig, wie ich diese Gedichte vortragen werde!
Aus einem Traum geboren, entsteht seit Juni ein neuer Roman. Er trug zuerst nur den Titel «Engadiner Roman», heisst inzwischen offiziell «Nagelprobe». Seine Entstehung, sein «zu-mir-kommen» hat mich überrascht. Die Dringlichkeit, diesen Anfangsimpuls umzusetzen, war sehr hoch. Im Gegensatz zu meinen bisherigen Romanen wie «Von keinerlei Bedeutung» finde ich von Beginn weg eine belletristische, einfache Stimme – und ironisiere das eigene Leben, in dem ich dem Ich-Erzähler meinen Namen gebe. Überhaupt: dass ich nach «Jetzt kannst du nicht einmal mehr sprechen» (2023/24), in dem ich just am Ich-Erzähler gescheitert bin, «aus heiteren Himmel» einen neuen Versuch starte, der diesmal gelingt, beglückt mich sehr. Dieser Roman nimmt meine Schreibzeit den Rest des Jahrs fast ganz in Anspruch. Derzeit befinde ich mich im 24. Kapitel, ungefähr auf Seite 170.
Parallel zur täglichen Schreibarbeit am Roman überarbeite ich lange schon lektorierte Gedichte, die aus den Jahren 2016 und 2017 stammen. Ich hatte sie vergessen oder verdrängt, entdecke sie im Herbst 2025 neu. Daraus entsteht mein Gedichtbandim Eigenverlag namens «Es ist soweit», den ich im Oktober anlässlich von «Züri liest» präsentiere. – Die Gedichte erweisen sich als wirksam, als stark. Erstmals trage ich sie auswendig und frei vor. Ich fühle mich ermächtigt und stark. Die Rückmeldungen überzeugen mich nachträglich davon, dass die Publikation eine gute Entscheidung war. – Eine zweite Lesung im ONO-Lesesessel im Dezember bestätigt meinen Eindruck. Die Gedichte sind gute Gedichte.
Von diesem Erfolg angespornt, nehme ich einen alten Gedichtzyklus wieder hervor. «Meine russischen Verse» ist in meinen Augen eine Sammlung von 134 «Jugendgedichten». Ich nennen sie hier «Jugendgedichte», weil sie eine Vorstufe zu meiner «erwachsenen» Phase darstellen, die mit «Jahr dazwischen» (2017) beginnt. Diese «Jugendgedichte» stammen aus den Jahren 2004-2011. – In einer radikalen «Relecture» lese ich einen Satz pro Gedicht heraus; Sätze, die mir auch heute noch gut und wichtig scheinen. In einem weiteren Schritt wähle ich je 10 Sätze für ein komprimiertes Langgedicht aus; so entstehen 13 Langgedichte. Ich gebe ihnen den vorläufigen Titel «Wiederaufbereitungsanlage». Ich befinde mich derzeit in der Überarbeitungsphase dieses Gedichtzyklus.
Angestossen vom Austausch mit meinem Mentor (wie ich ihn bei mir nenne) Thomas Kunst beginne ich in der persönlich schwierigsten Zeit meines Jahres, im Dezember, im Kriseninterventionszentrum der UPK mit einem ersten Sonettenkranz. Diese 14 resp. 15 Sonette drücken meine Gedanken aus, die ich im Austausch mit Thomas gewonnen habe. Es ist eine Art Beschwörung der Demut und Einfachheit. Der Titel dieses Gedichts ist «Lass es sein». – Und wie häufig in solchen Fällen, löst dieser erste Versuch weitere aus: diese Woche beginne ich mit einem weiteren Sonettenkranz, den ich vorerst «Weihnachtssonette» nenne. Der Impuls stammt aus Geschichten von Silja Walter, die mich in ihrer biblischen, bildhaft-konkreten Sprache unglaublich gepackt haben – eine unbedingte Lese-Empfehlung, eine Wieder-Entdeckung für mich.
Und jetzt bin ich wieder am Warten: am 15. Dezember habe ich fristgerecht meinen dritten Antrag in Folge bei der Literaturkommission beider Basel eingereicht. Ich habe einen Werkbeitrag von 12’000 Franken beantragt, was mir eine dreimonatige Schreib-Auszeit ermöglichen würde. Mal schauen, ob die Jury diesmal erkennt, dass hier jemand schreibt, der gefördert werden sollte. Daumen drücken ist angesagt!
Was bringt das nächste Jahr?
Wenn nicht den Werkbeitrag, so sicher das Ende des Romans „Nagelprobe“ (April 2026). Danach steht Überarbeitung an. Und natürlich weitere Geschichten: einige warten schon länger auf ihre Entstehung! So eine Geschichte über die Rückkehr eines Schweizer Söldners in sein Heimatdorf. Die Geschichte ist nur in Dialogform gehalten, fast ein Theaterstück; sie spielt im späten 17. Jahrhundert.
Was lyrisch passieren wird, ist derzeit noch nicht klar. Ein Zyklus ist nicht in Planung, meine Prosa-Arbeit braucht aktuell alle meine Schreibzeit auf.
Sicher aber sind einige Publikationen und hoffentlich damit verbundene Auftritte: der „Yijing-Zyklus“ und die „Wiederaufbereitungsanlage“ sollten im Frühjahr bzw. Herbst wiederum im Eigenverlag publiziert werden; ich hoffe auch, die Novelle „Ne me quitte pas“ im Frühjahr zu publizieren.
Ich habe mich abgesetzt, und nicht nur im Traum, wo mich niemand kennt, nach der letzten Rede des Präsidenten, in der einmal nicht nur die Abschreckung, sondern die strategische Unklarheit im Zentrum gestanden hat, in der wir unser Leid wegdrücken, in die wir unser Leid wegdrücken, beides geht, dieser Tollkopf klingt eh immer wie eine Sturmglocke, wenn er wieder von Resilienz und von Durchhaltevermögen faselt, aber eine beschädigte Sturmglocke, natürlich habe ich mich zuerst hingesetzt, um mit mit dem Vortraum zu befassen, als die Usagi gelandet ist, hinsitzen, wegsitzen, absitzen, meine Hirnwindungen, die ich gut anfeuchte vor solchen Tragweiten, verflochten sich in meinem Kellerloch, umschnürten mich, aber härteten schnell wieder aus, ich werde schon zu einer Spaghetti, iih, iih, niemand befiehlt mir im Traum, das habe ich noch laut gesagt, bevor der graue Staub in meine Lunge eingetreten ist, was heisst hier, werde der Regisseur deines Lebens, aber es ist nicht nur ein Traum, die mindere Atmosphäre ist eine Herausforderung, die ich gerne annehme, denn ich werde ja noch zu mir, der Präsident wiederholte sutrenhaft seinen berühmten Satz, ich will auf Genf zurückkommen, er wäre ein gute Gyoji, sie verstehen nichts, sie werden nie verstehen, inzwischen ist es mir schleierhaft, wen er damit meint, die Rebellen oder die eigenen Truppen, denen er seine Killermentalität einschwört, ich habe das nun lange genug ausgesessen, sage ich mir zum x-ten Mal und male mir aus, wie die Trümmer weit verstreut werden, wenn die Gleiter wieder über der Stadt abgeschossen werden, ob jetzt Kopernikus-Stadt oder Agarum, ich kenne das Leben auf den Müllkippen, die plötzlichen Magnetfelder, der Mondstaub, der wie Asche schmeckt, einfach ohne die Wärme, manchmal auch der beissende Geruch von ortanischen Bestandteilen der Mondhände, höre das Singen der Ortolane, auf Genf zurückkommen, ich halte mein Feuerzeug an das Flugblatt, das von Anm. d. Übers. Gezeichnet ist, sie verstehen nichts, doch wer überschreitet die Linie, die das Reden vom Sagen trennt, häh, häh, man muss die Feigheit als Urgrund anerkennen, aus dem auch den Traumlinien befohlen wird, sich der Realität anzugleichen, eine voreilige Abschlagung des Bescheids, eine zuvorkommende Abflachung der Einschlagsstellen, auch dieser Anm. d. Übers. Ist nur ein weiterer Mann, der sich von seiner Feigheit hat verführen lassen, Rebellen hin, Truppen her, während die Gullys gierig gurgeln, Kotze und Blut, gravierte und echte Materie, die man früher organisch genannt hat, die kleinen Puppen der Mondhände im Kreis eingesogen werden, lautes, gieriges Gurgeln unterm Strahlenregen, der am Kraterrand so dicht wie Nebel wird, niemand befiehlt mir im Traum, ich sitze es jedes Mal aus, da kann der Präsident noch so ein Durchhalten befehlen, ein der Unklarheit verschwägertes, ich habe mich abgesetzt, und das ist nicht einmal ein Akt der Verzweiflung, ich lasse mich doch nicht länger beeindrucken, um nicht zu mir zu werden vor lauter Abschreckung, halbherzige Unklarheiten aushalten, während die Frontlinie ihre Trümmermoral auf die Unterstädte ausdehnen, ich sauge den Geruch des Plastikstroms ein letztes Mal ein, nehme meine Feigheit aus ihrer Verankerung, langsam steigt die Erde grünend überm Horizont auf, ich denke an die Roadrunners, an die Briefetappen, höre das Klappern von Geschirr aus der Garküche an der Ecke Ogi und Redemption Bldv., höre das Nokatta, Nokatta, Nokatta des Präsidenten, Genf, Feng, Negf, zischend, aufflammend, nehme im Augenwinkel das Fleischklatschen zweier öltrunkener Mondhände wahr, der eine sitzt schon auf dem Hosenboden, eine Rippe hat ihn durchbohrt, ich aber will noch was werden, meine Herrschaften, Genf kann mir gestohlen bleiben, wo ist das überhaupt, nichts steht uns zu, nichts steht uns mehr zu, als diese Sturmglocke, die dir im Hals eingeklinkt klingt, ganz trocken ist mein Gaumen, ich praktiziere jetzt mal einfach Yori-kiri, und nicht nur im Traum, und zwar an mir selbst.
Ich behaupte es nicht einmal mehr, dieses Land ist von mir geformt, langstielig und langwierig, vielleicht die eine Gefässkrümmung zu viel, es hat nicht das F von der Form deiner Lippen nötig, es hilft auch nicht mehr, das Leid wegzudrücken, das führt nur zu Leistenbrüchen, zu anderen rücksichtslosen Zusammenhängen, ich halte mich nicht mehr auf bei den Dummen, die sich die Angst absprechen, um Auffahrunfälle zu verursachen in der dunkeln Menge, als gebe es nichts Wichtigeres auf der Welt, mittags hämmern die Spechte, aus der Dunkelheit heraus komme dir die grinsensten Gesichter entgegen, und wer so grinsen kann, dem spreche, dem muss ich die Mutter absprechen, und selbst für einen so kurzen Zeitraum wie 380’000 Jahre reicht meine Vorstellung nicht, ich kann mir diese anfängliche Enge in der Menge, dieses Gedränge schon gut vorstellen, ein Gehen und Kommen, ein Stehen und Warten, Gras in der Hand und im Mundwinkel, die Maschinen heissen jetzt Park, Koen-zyklopädische Bedürfnisse müssen kategorisch verneint oder befürwortet werden, heraustreten in das Dunkelheits-Verfahrensgerät, wenn die Spechte nicht hämmern, die Hühner noch rennen, Würde mit Wünschen noch etwas gemein hat, aus der Dunkelheit heraus handeln, ein unablässiges Lippenspiel, und du hast schon wieder Rippenspiel verstanden, Dummerchen du, die Form des Landes ist gattungsgleich, gestaltet wie der Gang eines Marders, und für einige Jahre könnte ich fragen, ob ein Marder nicht auch zu den Nagern zu rechnen wäre, einer dieser Nager, die das Gras mitsamt der Wurzel ausreissen, ich kann diese Handlung nicht grasen nennen, während ich durch das bis zur Hüfte scherbenreiche Gras gehe, nur die Dummen behaupten ständig etwas, das Sinn ergibt, sie sagen es unablässig, es ist zunehmend schwierig, ihnen auszuweichen, und selbst als Leichen bekennen sie sich noch dazu, dass etwas zu wissen das gleiche sei wie Intelligenz, manche kennen sogar das Wort für Talent, aber er konnte nicht länger das Leid aussitzen, die Spechte singen hören, die Sterne, deren Summen wie Stecknadeln im Heuhaufen klingt, polternde Kleinstmagnetenbahnen, deren Kegel in der Dunkelheit fallen, fallen, fallen, fast schon aufwärts wie Schnee, draussen fiel der Schnee ohne Rücksicht auf die Richtungen, Koen-tstehung von Höhlenritzungen, die aufgehaltenen Hände, langsam durch das Glas brechend, das Wünschen genügt doch, aus der Form deiner Lippen mehr als eine Hoffnungsfalte zu ziehen, ich behaupte nur noch etwas, von dem ich nichts, aber auch gar nichts mehr wissen kann, in vollkommener Dunkelheit wiege ich mich auf, wiege ich mich in Sicherheit, Glas oder Gras, das ist hier die Frage, eine Frage der Durchlässigkeit und auch der Richtung, durch die Schnee fällt, Parkspechte klappern, mit den Hände habe ich Hühner gerupft, aber in Gedanken bin ich durch die Milchstrasse gereist, ich erkenne die Hügel aus Falten, was heisst hier, lange 380’000 Jahre, im grauen Faltenwurf des Steins ist die Stirn die Regel, aber nicht die Kategorie, und mit Rücksicht auf die Herren, die putengleich an den Glaskelchen nippen, an den Graskelchen nippen und fürchten, verstehe ich dieses von mir geformte Land, das der Form deiner Lippen entwachsen ist, die das Meer der Blätter wie tausend hohle Hände behaupten, verstehe ich es als Poren eines Nebels, der Wünsche mit Würde verdunkelt, fliehend wie deine Lippen und meine Stirn.