Warten auf etwas
Das ich verberge
Mit Mitteln
Die mir unbekannt und gewohnt sind mit unabsehbaren Folgen für dich
Und der Befreiung von all diesen Clowns
Warten auf etwas
Das nichts mehr bringt
Ein Stuhl im Gras vor den Schleusen der Bewährung
Ein Seufzer im Glas der Erhörung
Eine Wolkenbrut
Die diesseits der Belohnung ruht
Eine Umarmung voller Varizellen und Hautfetzen
Eine Schminke voller Zink
Und der weiche warme Gesang eines Instruments aus vergangenen Zeiten
Dumpf wie eine Zunge tief im Hals
Eine Art Maunzen an dem bitteren Ende
Warten auf etwas
Das noch nicht gekommen ist
Auf etwas warten
Wie das Tunnel meiner Genitive
Die undeutliche Zuneigung zu einem Bauchfell
Butzenscheiben von Abwendung aus Zuneigung
Das ich verberge
Erwartet von einer kraftlosen Anzahl von Krankheitserwerbern
Von den Clowns am Eingang vom Tunnel
Mit ihrem zungenlosen Schuhwerk und den baumelnden Vorderzähnen
Eine kichernde Begleitung und eine umwölkte
Du wartest auf etwas
Das ich verberge und unter meinem schwerer werdenden Leib so lange schon
Erzähle
Als würgte ich unter den Speckfalten meiner Gestalt und im Schwefelgeruch meiner ausgewachsenen Haare an Kettengliedern
Wie an einem Kirschenstein oder Adamsapfel
Du wirst noch warten müssen
Warten auf die Befreiung von all diesen Clowns
Warten müssen auf die Verkettung von anderen Umständen als diesen
Die mir erbaulich genug scheinen für ein weiteres Jahrhundert
Auf das ich mein Schmalz und Schmauch lege wie einen ausgesprochenen Kuss.
