Mehr als der Wall

Ich bin mehr als der Wall
In dem ich bin.
Ich bin weniger als die Wut
In der ich schreibe.
Ich bin die Mühe um Wind
Und mehr: eine Kaskade über dem schwarzen Gestein
Das in mir immer noch widersteht einer Berührung
Einer Rosenaufzucht
Und unter dem schwarzen Gestein die Dornen der Hecken im Spiegel der Zeiten
Und unter den Dornen die Bise der Abwendung.
Aufgewirbelt ist die mutlose und richtungslose Wut
Zerfetzt das Zahnfleisch der Betriebsamkeit und auf dem Wall
In dem ich hause
Schneidet meine Lunge tranige Brocken Zeit von meiner Freiheit ab.

Brackwässerige Augen sind eingefasst in die roten Wangen Adams:
Ich bin mehr als die Wut mit ihren Wurzeln in der Scham
Ich bin weniger als der Wall mit seinen Backensteinen aus Schuld
Und mehr: ich bin das Grausen der Trittsicherheit und
Die Speise des Aufstiegs.
Ich bin der Vorkoster des Abschieds und der Kataster von den krallenwerfenden
Anfängen diesen sturen Böcken
Die mitten in der Nebel-Matte stehen und die Hörner senken
Und harre katatonisch mit einem leichten Zwinkern auf den Wind
Der durch die Lücken meines Walls und in die Röte meiner Wut führe
Und kaue mit dem nötigen Schwindel am Zuckerrohr
Das aufgeschossen ist in meinem schweigenden Rücken
Verkrustet von den fehlenden Händen.

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