Das Dorf ist an den Abhang gekräuselt

Das Dorf ist an den Abhang gekräuselt: Menschen mit Bodenhaftung leben dort
Sie kennen den Wert der Dinge
Die Kosten eines Schwerts: eines Hufs
Die Kosten eines Saumtiers über die Pässe im Osten
Die Kosten für Wegelagerer: wie Stiere schauen sie
Auf das Bollwerk des Kii hinauf:
Jeder Schritt zeichnet sich an ihrem gereckten Kinn ab: am stumpfen Winkel ihrer Mäuler erkennst du
Den Glauben an die Fakten aus denen sich ihr Leben schafft: sie glauben nicht das den Westen spiegelnde Eisen meines Geliebten mehr: das auf der Engawa steht wie eine Menschenscheuche: sie glauben nicht an die Befreiung in der Armut: in ihren Töpfen schillert das Silber wie der Brunnenboden vom Mond: in ihren Schalen klumpt sich das Reis wie eine gestochene Schnecke zusammen: die See zu ihren Füssen bespritzt ihre Rücken mit dem weissen Schleim der Träume
Menschen die vorsichtig geben: die ihre Münzen drehen und drehen und drehen
Ohne die Rückseite je zu beachten vergessen denn zu betrachten: und die Berge sind ihnen unbegreiflich und unbesteigbar und deine Bosheit
Die längst nicht mehr an Taten glaubt: deine Demut
Die ihre Brust wölbt unterm Do der selbst verantworteten Demütigung
Deine selbst verantwortete Demut und dein Hass gegen diese gutmütigen aber nicht genügsamen Land-Tiere
Die du kaum sehen kannst mit deinen Welsaugen
Die fett vom Land und Fluss und mit dem anschwellenden Mark der Vernunft gemästet glotzen auf deinen wankenden Gang: glaubst nur noch an die Kunst der Unvollkommenheit und du kämmst
Die Haare deines Geliebten
Kämmst all das Stroh heraus und den Sand
Wäschst das schwarze Blut aus seinen Haaren: der Trog füllt sich schwarz mit Wasser: und staunst über die weisse
Weisse Haut im Nacken: es gibt nichts zu sagen: keine Fakten binden dich an diesen Mann
Diesen Eidechsenleib mit seiner Eidechsenrute: wie das Dorf kräuselst du dich am Abhang deiner Zuneigung: zu drei Vierteln abgedreht wie ein Dorfmädchen: die Unschärfe seiner Worte
Klingt wie der Ruf eines Ochsen: einen dumpfen warmfeuchten Laut stösst mein Geliebter aus zum Abschied und kehrt mir seinen Nacken zu
Kehrt mir immer seinen Nacken zu: ich kenne jedes Plättchen und die Färbung des Leders und das Knarren des Sode wenn er mich umarmt: da
Trampelt er durch das Gemüse meines Gartens und ich hebe meinen Kopf hinauf zum Stiernacken des Hügels
Wo die blosse Behauptung Fakten schafft: schon watet er durch den Bach und an seinem Ufer entlang in Richtung der silbernen Fläche des Sees: sein Shidoko glänzt in der Morgensonne wie Schiefer.

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