Gekritzel im Mittag (5. Tag)

Hart ist dieser Stein
Auf dem ich sitze
Kein Häutchen und kein Lid bedeckt ihn

Was denken seine leuchtenden Flechten?
Was denkt der Regentropfen
Der auf ihn fällt?

Die Haare wuchern im Gesicht
Meine Nägel krallen sich um die Knie
Messen meine Zeit in den Tod hinein

Bloss ist dieser Stein
Unterm immer drehenden Firmament
Ungerührt dauert er aus

Und ich die Schminke
Vergängliche Kruste aus Eigenwille und Ruhmsucht
Aus Zukunftsschau und Morgentau

Eine Möglichkeit
Sich erfolgreich
Von der Welt abzuwenden

Durch die Schminke überm Abgrund
Hindurchzustossen und
Auf den Stein zu kommen.

(Bild von Frank Winkler auf Pixabay.)

Schwarze Mauer / Vierter Tag

Das ist der Hinterbau von etwas
Das so stark wie nichts ist
Das ist die Abwesenheit von etwas
Das mit keiner Übung bezwungen wird
Es ist das zusammengezogene Schweigen einer Armee
Die dem Frieden entgegen geht

Ich kaue auf der Haselrute
Die ich zur Angel bestimmte
Ich maule mit dem ganzen Kiefer auf der starken Luft
Um ihrem braunen dicken Blut die letzte Würze zu nehmen
Die noch nach Heimat zu klingen vorgibt
Ich schaue auf den Hinterbauch von etwas

Ich hauche meinen Sinnen Verse ein
Hart wie Hufe und weit wie Linnen
Ich brauche schon kein Hinnen mehr
Das mich mit gefügiger widerstandsfreier Zeit nährt
Ich schaue hinter die Schwarze Mauer
Wo das Lauschen aussen liegt und das Geschehende hinten

Im gläsernen Murmeln der Schwarzen Mauer
Klingt das erdige Gurgeln der Schlafenden
Und das würgende Schnalzen der Schlaflosen
Ich schaue hinter die Schwarze Mauer
In der das Licht meiner spröden Mutter rauscht
In der die Schatten meines fluchlosen Vaters gebauscht

Ich baue hinter der Schwarzen Mauer eine erste Zeile
Eine erste Strassenzeile
Aufquellend aus dem ersten Stein
Den ich ins Safranwasser des frühen Morgens geschleudert
Lampione Ochsen und rauchende Pfeifen
Kinderpatschen Röckerauschen und Speckschwarten

Ich schaue in die Sintflut
Ich baue auf ihre Ringellocken und Würgewirbel
Eine weitere Zeile
Die auf eigenen Beinen steht
Das heiter leichte Gerüst eines Turms
In dem ein Summen haust

Ich kaue mit jedem Zeichen die Sintflut in Gerüche und Gestecke
Und entringe ihr das lange Eingeweckte
Und verschlinge ihre kantenlose Gestalt
Die vom Qionglai Shan gezehrt hat
Woher die bunten Breitgesicht-Horden einfallen
Mit jeder Letter haue ich aus der Sintflut einen Zaun

Ich schlaue mich in die Sintflut
Jeder meiner Seufzer gilt dieser gelben und blauen Stätte
Die eine Stadt zu werden verdient hätte
Aus der ich meine Verse wie Kinderköpfe ziehe
Aus der mich meine ungebetenen Präsenzen speisen
Aus der meine unerhörten Absenzen reissen

Ich kaue auf den Sprossen der Luft
Ich baue aus den Stämmen der Luft
Verheerende zuerst verlorene Zeichen
Die vorsichtig schwingen und singen
Nachgiebig nisten in meinem Gewissen
Wo fernschwindlig ein Ort auf mich wartet

Ich pfaue die Marktstände entlang der Strasse
Mit fast wütender Vorsicht
Die Fleischverkäufer ermutigen meine schüchternen Schritte
Einige werfen Innereien nach mir wie Matrosen Taue werfen
Die Fischweiber reissen ihre verkniffen berechnenden Augen weit auf
Und gurren mir entgegen und hinterher wie einem Palastschranzen

Ich schaue hinter die Sintflut
Wohin weit die Schwarze Mauer ihren Schatten hinschlägt
Die Hand eines zornigen Gottes an der herbstlichen Wange
Einen hauslosen Menschen
Und in diesem schorfigen Schatten glänzt
Zinnoberrot diese erste Arterie einer Stadt.

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(Image by Gerd Altmann from Pixabay.)

Das Innenfutter

Das Innenfutter der Generäle ist das Kichern eines gekitzelten Kindes
Nach wenigen Sekunden hat es keine Kraft zur Gegenwehr mehr
Ist eine zuckende Fliege oder ein zuckendes Würmchen
Das überm Schatten der Fische dahinfliegt
Und die Fische trauen sich aus dem Schatten

Das Innenfutter des Bauern ist der nächste Tag
Der sich im Osten kräuselt mit Graupel und frühem Frost
Der immer ein unversprochener ist
Aber immer ein ausgleichender
Wenn auch nicht im Sinne von Erwartungen

Das Innenfutter der Mütter ist die Völlerei ihrer Kinder
Ach diese ersten Klammerer
Gelb und runzlig werden Gesicht und Brust
Der unstillbare Durst und der unstillbare Hunger
Auf einen Menschen geworfen

Das Innenfutter der Landstreicher sind die ersten warmen Tage und die letzten warmen Tage
Wenn der Frost nicht mehr und noch nicht droht in den härenen Nächten
Wenn die Mücken noch nicht steigen und geigen
Wenn die Bauern erschöpft vom Winzer Zuversicht und getröstet von Ernte Vertrauen fassen
Wenn die Wege sich ins Fett von Blüte und Frucht zu schneiden beginnen

Das Innenfutter der Poeten ist die erträumte Einsiedelei
Unweit der Ockerhöhlen von Gongyi
Im klebrigen schweifenden Nebel eines luftigen Hügels
In einem gut gedeckten aber wandlosen Hüttchen
In durchtränkten Kleidern über das leicht reissende Papier gebeugt

Das Innenfutter der Söhne ist der erstickende väterliche Verrat
Wenn die Taten nicht den Talenten folgen
Wenn die Bärte niemals spriessen werden
Wenn das Haus verlassen liegt
Denn ein Vater fürchtet seinen Sohn

Das Innenfutter der Nebenfrauen ist das Flüstern der Mägde überm neuen Bauch beim Ankleiden
Die Übelkeit und die Schwere einer Fröhlichkeit vor Honoratioren
Das Verbeugen vor den Gästen eines Banketts
Das flüsternde Klammern des Fürsten erlöst nicht
Und im knisternden Schatten lauern die Ermahnungen der Mütter und die Vorwürfe der Väter

Das Innenfutter der Töchter sind die lachenden Geschichtenschritte der Väter
Denn auf Erzählmirdochwas kommt immer was
Und die Lücken des Schweigens sind Lichtungen des Beginnens
In denen Verhärmtes und Entferntes aufquillt
Schatten für das Licht ihres Lebens

Das Innenfutter der Flüchtenden ist der Schnee auf Pässen und der Ruf der stolpernden Gendarmen
Das seelenlose wärmende Holz der Abwege
Das hungernde Warten in Schneewehen und hinter Holzstöcken
Der rosa Schein einer fernen Stadt
Der letzte Schritt deines Freundes an deiner Seite

Das Innenfutter des Königs ist die welke Brust seiner Schwiegermutter
Die mit leisem Singen ihm den Schlaf bereitet
Der ihm angesichts ihrer Tochter fehlt
Das Reich ein vom Ärmel dieser Tochter fast blankgefegtes Spielbrett
Auf dem am Rand die pergamentenen Einflüsterer huschen

Das Innenfutter von Frieden-Immerdar ist das weit entfernte Donnern von Hufen
Das Kreischen verlassener Frauen und Kinder
Das Rumoren des Windes in den Ruinen der Dörfer und in den Worten der Ältesten
Das Röcheln der Verwundeten und das Wimmern von Versen
In den letzten Tagen vor dem Anfang einer neuen Neuen Ära.

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(Image by JayMantri from Pixabay.)

Die Auswege sind aufgebraucht

Es kommt niemand
Die Auswege sind aufgebraucht
Die Ausreden ausgelaufen
Erschöpft ist der Vorrat an Lügen
Die aus Verletzung und Scham den Hochmut stärkten

Von blankem Gelb fliesst der Miluo
Unerschütterlich schüttet es in die grünen Dulder
Büsche Bambus Eschen und Martinsvögel
Mein Bauch ist eine Mühlen-Mulde
Vom rollenden Hunger ausgeschabt

Wo sind die Hütchenträger hin und wo die Doktoren?
Will ich mir wirklich entkräftet und verlassen
Nochmals Malepartus zusammenlügen
Einen Schatz in den Dornen
Der mich den Klammerern entreisst?

Ich hülle mich in Seegras
Ich schlürfe aus den Pfützen
Ich kaue auf dem Süssklee
Ich schmecke an Stämmen die Spur des Fuchses
Der vom andern Ufer aus meine Nächte durchlacht

Ich finde mich in den Armen des letzten Klammerers wieder
Kauend auf einem bitterfrischen Haselstöckchen
Er ist ein lieber Geist
Er gleicht meinem Sohn und meinem Vater
Die beide keine solchen Arme hatten

Hätten sie solche Arme gehabt
Kein überbordender Strom hätte sie aus dem Leben gerissen
Kein überbordendes Leben hätte sie aus der Erinnerung gerissen
Doch die einfältigen Menschen zittern und maulen
Auch wenn dem letzten Klammerer die Ohren gänzlich fehlen.

(Image by Наталья Коллегова from Pixabay).

Morgen danach

Den Bergen übergestülpt eine braune Haube aus geronnener warmer Milch
Die Ziehväter-Kiefern schwanken ausgiebig im Freundschaftswind
Die Augenbrauen des Nebels zittern überm Safransand
Das Knäckebrot des Kahns in feuchte Krümel gebrochen

Erstmals befeuchtet Regen meine ausgerungenen Lippen
Ich brauche keinen Spiegel für meine einsamen Gebärden
Steinknäuel in meinen Knien und altbackene Fransen dort
Wo einmal Chao Fen yen über die Dornen hinweg mir die Hand reichte

Über die Dornen der Sintfluten und Einfälle hinweg
Täubchen im Flug: im peitschenden Regen erhebt es sich
Über den trüben Spiegel des Flusses und leuchtet wie ein Brot
Wie ein Wort aus dem Mund einer über die Reissprösslinge gebückten Bäuerin

Verquollene Gelenke und Reissen im Rücken und faulende Zunge
Auskunft für eine weitere Li und Aussicht auf feuchtes Strohlager
Ein Blinken im Auge wie die spritzenden Schuppen eines Karpfens
Und aufgebrochene Hände die aus dem Kiesrascheln kommen

Wo einmal die Musse wie eine Schule Delfine in Ufernähe spielte
Und meine ausgesungenen Freuden sich hoben wie Röcke im Tanz
Und erstmals die Knöchel zu sehen waren hell aufblitzend
Wie das warme dampfende Innere einer Wurzel

Ich kaue auf den Namen meiner Freunde herum
Ich wälze meine Zunge wie einen schmelzenden Käse
Ich breche in Lachen aus in den kitzelnden Sonnenstrahlen
Ich rufe über den überbordenden Fluss hinweg

Einzelne Silben und einzelne Stunden und einzelne Atemzüge
Ich bemüssige mich des Sitzens und ich schaue nicht aus
Nach einem rettenden Boot oder einer treibenden Insel
Die Berge erheben sich wie die Glatzenstirnen der Doktoren am Hof

Ich habe nicht rinnenden Sand in den Händen
Schwer und rötlich klumpend wie das Blut ausserhalb des Körpers
Der Fluss hat seine Aufgabe des Spiegels aufgegeben
Die Berge warten wie Eierköpfe mit ihren Nebeldeckeln auf Beschlüsse

Der Strom ist eine altersgelbe rollende Schriftrolle
Von einem unzuverlässigen ausdauernden Pinsel beschriftet
Und ich sehe den Reiher fliegen und den Raben
Denen das Warten nicht geschenkt wurde

Hier gibt es weder Kaiser noch Hunnen oder die schönen Bewegungen
Von schmalen Handgelenken in weiten Ärmeln sind hier nicht
Die einzigen Zeichen für Beziehung stehen in meinen Gesichtsfalten
Die wenigen geäusserten Worte sind stampfende Kinderfüsschen

Meine Lippen springen auf wie aufmerksame Ammen beim ersten Schrei
Mein Magen ist der zerknüllte Gesetzesentwurf
Meine Zunge der zerrissene Ehevertrag
Und im schnell wachsenden Bambuswäldchen der Geduld verirrt sich selbst die kundige Angst

Denn nichts meine Lieben ist ungewiss auf den Pfaden ins Hinterland
Die voller zerbrechlicher Entscheide und wilder Gleichmut sind
Denn nichts meine Lieben ist als Hunger zu ertragen
Wenn du an die vollen Gassen von Friede-Immerdar denkst

Wo die plötzlich aufschiessenden Hühnerdiebe an die Kurtisanensänften
Und Gemüsekarren stossen und an den herben Duft der Suppenküchen
Und Poetenstübchen an die in die zischende Stille schneidende Stimmes eines Herolds
An die stumpfe Stille der schriftlosen Gärten

Ich kaue auf es gibt
Das es gibt in der Wasserwüste
Dass es gibt in der Wasserwüste
Mitten im Nicht-Geben kaue ich genüsslich darauf

Auf den zerstobenen Freunden
Auf den zerbrechlichen Barken
Auf den zerstörten Brücken
Auf den zerwühlten Saaten.

—-

(Bild von Du Fu aus Wikipedia, Von http://202.121.7.7/person/dzzgx/030124dufu2.jpg, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=111730).

Erster Tag (Schiffbruch)

Die Nussschal zerschlagen
Über den Stirnen der Steine
Ein weiches Weiss
Nachgiebig wie Schenkelfleisch
Vollgesogene zerrissene Wecken
Ich betrachte das Bötchen
Aufgeschlagener Kamelkopf
Fruchtig leuchtet das leichte Holz
Und will nicht brennen
Die Steine schütteln ihre grünen Bärte
Langsam rollender Tanz aus Zeit und Moos
Nicken mir umflossen zu
Ernst und gelassen
Schiffbruch ist nichts Aussergewöhnliches
Das geschieht aller Tage
Hier am überbordenden Fluss
Starre nur auf uns weises langsames Ungestüm
Die stumpfen Zähne des Ufers
Die deine Bootsfahrt
Staunend zerrissen
Mit offener Kinnlade kommen sahen
Mit dem Greisenlächeln einer Insel aufschlugen
Was noch im Innern lag
Und nun schau über das Dotterwasser
Und nun äuge durch den sahnigen Nebel
Leise klappern die zerschlagenen Ruder
Um die Uferglatzen
Und das Rauschen des Flusses
An deinem Ohr
Wie das Flüstern von Federn in Kissen
In Streifen hängt die Seele an dir
Mein Körper weiss wie Papier
Aus den Achseln wachsen mir
Tintenschwarz Barteln hervor
Als kitzelten mich Grashalme
Rinnt der Regen über mein Gesicht
Ich lasse mir den Mund füllen
Von der Himmelsfülle
Es gibt kein Halten mehr
Das Wasser will ins Meer
Wie der Mensch in seinen Tod
Und in seinem Hunnenhirn rasen die Gestalten
Zehntausendfach
Gestecken gleich
Stuhlbeine und Wagenräder
Pinselbüschel und Raupenhaare
Durch die Kloake von Frieden-Immerdar
In deren Schaum zu baden
Auszeichnung und Reinigung ist
In den Morgenstunden nach einem Gelage
Ergraut und zitternd
Über dem Rollen
Die überrollend rollen
Winken die Beamtenbärte
Von manchem Unwetter und Ungeschick gezaust und gelängt
Im reifen Koriandergeruch
Versteift auf die Satzungen
Vertieft in die Regeln
Kauen sie auf Menschenpfriemen
Den Saft von ausgelutschter Lust und
Den Schleim von nächtlichen Gedichten
Das Mus von Konkubinenkichern
Sammelt sich in ihren hängenden Backen
Tropft in die Vorzimmer der Zukunft
Wo die Aspiranten ihre Knöchel baden
Ihre Pinsel auswaschen
Mit denen sie kopieren
Was die Gestalten verschmieren
Die in den Hunnenhirnen hausen
Die zehntausend Gestalten
Aus zehntausend Gefässen
Für zehntausend Gefährten
In zehntausend Gärten
Wo die alte Leier erklingt
Vom gestohlenen Leben
Vom verlorenen Leben
Vom verflossenen Leben
Wo die zehntausend Gestalten
Sich im Königslob ergehen
Wo die zehntausend Gefährten
Sich im Rügen der Konkubinen üben
Wo die zehntausend Gärten
Ihre Äpfel immer höher hängen
Damit die Füchse ohne Heimstatt
Durchdrungen von Schläue
Getränkt von Umwegen
Demütig in Unterzahl
Ihre Zungen stählen
Ihre Verse zählen
Ihre Stimme wählen
Denn im Abluchsen und im Beschwören
Ist ihre Bestimmung
Sie entheben sich den Notwendigkeiten
Den verbindlichen Botschaften
Den verhärmten Liebesschwüren
Füchse aus Henan
Füchse aus Tokmak und Shu
Füchse aus Shanxi
Die unablässig und zäh
Wie der überbordende Fluss
Dahin streben
Mit unermüdlicher Musse
Denn die Notwendigkeiten
Die bemühen sie nicht
Wie unreine Milch fliesst der Fluss
Und darüber das verklebte Grün der Kiefern
Und der körnige Schmelz des Nebels
Immer lächelnd in seinem Spiel
Verdecken ist entblössen
Enthüllen ist vorsehen
Und angekommen auf diesem Elend
Und angekommen auf diesem Eiland
Betrachte ich das Splitterweiss meines Kahns
Faserig wie Hühnerfleisch
Knirsche mit den Zähnen auf dem Sand
Der leise zirpt und schmeckt
Nach vergangenen Tagen
Nach Exilsgestaden
Nach Kirschensteinen
Betrachte das aufgebrochene Gefäss meiner Reise
Diesen roten Lack
Diese madenfarbenen Bruchstellen
Und die rieselnden Erbsen des Ufers
Verflossene Pflichten
Entrissene Söhnchen
Verspielte Versprechen
Und wende mich dem Himmel zu
Mit seinen Falten
Die nachwachsen und nachwachsen
Wie die Arme eines Seesterns.

(Image by Sven Lachmann from Pixabay.)