Es gibt keine Totschalen mehr Nagerkappen steigen Wut Gewöhnsamkeitsübungen und nackt Schamhandschuhe aufgelegt Überstunden aus künstlichen Herzen Erkunden Unterhaltung
Es gibt keine Angelmatten mehr Neukommsägen fluren Kalltag Um Kalltag bis Sammelkretern Markerschütternde Morbulierungen Kehren Lesbarkeiten in Turmalin Strahlend und bezahlbar zugeladen
Schmerz wellt die Zeit Bricht Distanzen in Minenkörper Weckt unselige Lüste Ermutigt von den Sprenggradienten (puh die Winkelzüge der Scherenschleifer) Von den Tatsachenberichten bestickt In denen nicht das Leid von wenigen aufkommt Wandernde Walstätten verbaler Wehrlosigkeit Rollt die Zeit mit Nervenenden wie Windentaue nicht in die Nähe (wäre es nur Nähe) Nicht in die Nähe und nicht in die Von den unseligen Lüsten schiefen Von minderen Wünschen beeinträchtigten Behinderten Horizonte Gespiegelt im Auge des Klippschliefers Nein: in die peinlichen Punkte der Unaufmerksamkeit Wo sich unverhofft die Nervenbahnen treffen Von Mägden Unerledigt wie Versprechen Von Knechten Bar jeder Wolligkeit Aufkommend in den aufbrechenden Entfernungen (oh andere Formen von Wissen) Aus Meinung und Haltung Mit steifem Glied und anschwellendem Ypsilon Deren Körper tief in die zuckenden Massen von Zustand und Zudringen wollen Willige Handreichungen für ungeschorene Grenzbeamte Wach wachend hinter fischdurchzogenen Sprossenwänden Hinter Harmoniumsklängen hustend (puh das Seufzen der Fender Rhodes) Wollene Kurbelkräfte im Morgengrauen Unter die Nase gerieben von unseligen Monisten Wache Wächter an welken leicht abfallenden Gerüsten Trapper der felinen Fälle hinter Kurvenkräften Vor den Toren Ninives (oh andere Formen von Wissen)Aus Meinung und Haltung Mit steifem Glied und anschwellendem Ypsilon Deren Körper tief in die zuckenden Massen von Zustand und Zudringen wollen Willige Handreichungen für ungeschorene Grenzbeamte Wach wachend hinter fischdurchzogenen Sprossenwänden Hinter Harmoniumsklängen hustend (puh das Seufzen der Fender Rhodes) Wollene Kurbelkräfte im Morgengrauen Unter die Nase gerieben von unseligen Monisten Wache Wächter an welken leicht abfallenden Gerüsten Trapper der felinen Fälle hinter Kurvenkräften Vor den Toren Ninives
Scham schwellt die Zeit Spinnebeiniges Gieren Spinnefeind den Tretmühlen Den Halterungen zweiter Güte Ursache für Hernien und Häresien (puh die Meinungen der Asylbeamten) Das leise Ticken der Unterwerfungen und Säumnisse Das pressende Quellen der Hintergedanken in den Winkeln aus Verfügung und Verfugung Glitzernder Stein an glitzerndem Stein und die Wände hinauf Ein vorschnelles Vorhaben am vorschnellen Vorhaken Eine Karawane von Kavernen und Caveat (wie lebe ich nur wie lebe) Und dazwischen die Nummerngirls in den Kurvengehöften Assistentinnen der moribunden Moria Aus Kabinen geschlüpft da hinten beim Fenster Sehnenkräftige Vögel mit singendem Auge An die Ferne gedrückt (rote Algenblust bei Mwanza) Geruchlose Pauker Die sich über die Lachszüge beugen (wo – bin – ich) Die Rufe der Ibisse in den Gärten der Umkehr Abgekehrte und abgeklärte Neigungen in einer Ordnung Die von Tischen regiert wird Von reglosen Rahmenbedingungen Von Prozeduren des Protzes In schleppendes Schlafen kurz vor der Vollinvasion durch Nächste In Nächten geboren ohne Geheul von Pennälern und Hyänen In Wächten gewickelt voll lauterster Unternehmung Und dazwischen die Brutkörbe in den Hebelkräften (ich – in so einer schwierigen Zeit – wo – bin) Und die Geierhorste der Rundfunkanstalten Gefüllt mit Knochen und Macheten Um Mandate ringend Um ein Handgeld sich erklärend Vom umsonst umkämpften Schemel heruntersteigend Abstürze in Unschlüssigkeit vernachlässigend Verbrennungen riskierend Fein ziselierste Marmor-Prognosen ignorierend Genfer Konventionen Das Zimtwasser des Zögerns aufwühlend Die berstenden Abendmahle und Pusteln des Widerstands beträufelnd und betäubend Irgendwo an der demilitarisierten Grenze zur Willfährigkeit (von Serrekunda von Sousse von Bobo-Dioulassa von Mopti von Durban von Dar es-Salam von Constantine von Lubumbashi von Gaborone von Bengazi von Nairobi von Lagos von Karabane von Kairo von Brazzaville von N’Djamena von Goma)
Pistille an den Bäumen erfüllt vom geheimnisvollen Geschmack der Erwartung Borken schuppig vom Duft aus Ibiskot und vom Ruf des Wiedehopfs gefährdet Ein Aufbrechen von Hernien und Horoskopen (oh andere Formen des Wissens) Steppengräser sich aufrichtend unterm Schritt der Besatzer Im Stampfen der Tänzer sich regende Erdkrusten In den Armkuhlen von Pedellen wachsende Plausibilitäten Untersätze von Untersätzen von Untersitzern Sehnenlange Spuren von Wunsch und Verdruss Geknickte in lauterster Grammatik stehende Stuhlbeine an Tischen An mitessenden Tischen An nächsten Tischen Auf denen die Professoren mit spitzen Hüten Aufgeschnitten und ausgenommen werden Tasten um Tasten Ungewohnte Handreichungen für Abgesänge und Endzeiten Sauerstoffarme Worte aus dem Rio Grande Gierendes Gären über den Schrunden von Erdzeiten In Kabinen kauernde Fussballmannschaften Containerladungen mit zerfasernden Botschaften von Glück Aufgepratzte präternatale Prämissen aus Diplomatie und Frühling (mystérieuse réplique des pollens tout préparés pour les pistils) Magenkunst und Menschenlust Brutkörbe voller Bienenwaben Schädel voller Löwenzähne Heranschreitende Sicherheiten Schwellkörper voller Wut und Scham Im verschleppten Schlaf der Nervenenden Ein nächstes Leben unter Bürzeln Ausgelassene Adern der Befriedigung Ungekämmte Haarsträhnen in Leang Timpuseng (es verlangt dich gar nicht danach, mit deiner Frau und deinen Kindern ein rechtschaffenes, sicheres Leben zu führen, Bird.) Steppengräser sich aufrichtend unterm Schritt der BesatzerIm Stampfen der Tänzer sich regende Erdkrusten In den Armkuhlen von Pedellen wachsende Plausibilitäten Untersätze von Untersätzen von Untersitzern Sehnenlange Spuren von Wunsch und Verdruss Geknickte in lauterster Grammatik stehende Stuhlbeine an Tischen An mitessenden Tischen An nächsten Tischen Auf denen die Professoren mit spitzen Hüten Aufgeschnitten und ausgenommen werden Tasten um Tasten Ungewohnte Handreichungen für Abgesänge und Endzeiten Sauerstoffarme Worte aus dem Rio Grande Gierendes Gären über den Schrunden von Erdzeiten In Kabinen kauernde Fussballmannschaften Containerladungen mit zerfasernden Botschaften von Glück Aufgepratzte präternatale Prämissen aus Diplomatie und Frühling (mystérieuse réplique des pollens tout préparés pour les pistils) Magenkunst und Menschenlust Brutkörbe voller Bienenwaben Schädel voller Löwenzähne Heranschreitende Sicherheiten Schwellkörper voller Wut und Scham Im verschleppten Schlaf der Nervenenden Ein nächstes Leben unter Bürzeln Ausgelassene Adern der Befriedigung Ungekämmte Haarsträhnen in Leang Timpuseng (es verlangt dich gar nicht danach, mit deiner Frau und deinen Kindern ein rechtschaffenes, sicheres Leben zu führen, Bird.)
(Das Bild verwende ich unter gemeinfreier Lizenz, siehe Wikipedia.)
Was tanzt ihr Mädchen auf den schiefen Türmen und aufgebrochenen Toren in den Ruinen, was verrenkt ihr im wilden Reigen eure schönen Kehlen, was erklingen eure Stimmen heiser und scharf wie die lidlosen Augen der Sterne über der Einöde, was tummelt ihr euch in der Wüstenei, wo sind eure Mütter, wo eure Väter? SELA
Wir haben unsere Freude verloren wie Tränen im Sand, unseren Müttern wurden die Zungen gezogen, unseren Vätern wurden die Köpfe genommen, unseren Brüdern versiegten die Herzen, und wir raufen unsere Haare im Tanz und heulen ein Kelterlied, denn unser Leben wurde geprüft und verworfen, auf den Rücken von Schaben rollen unsere gütigen Augen, im Gebiss der Füchse hängt unsere blutende Scham, und ihr könnt nur lachen, nur lachen! SELA
Was sollen wir uns weiden an eurem Leiden, unsere Zähne blecken über euren trockenen Brüsten, was sollen wir leiden an eurem Leiden, uns schrecken an eurem Schrecken, was johlt ihr blind und nackt und mager auf unseren Ruinen, was vertreibt ihr unsere Trostferne mit Geheul, hier, wo keine Heilige ihre Gesetze mehr aufrecht zu halten gedenkt, weil jeder jaulend sich selbst der Nächte ist, weil jeder jammernd von sich selbst nur klagt? SELA
So ist die Welt, so ist die Heilige, eine Grube für die Aufrechten, eine Falle für die Unschuldigen, ein Netz für die Freiherzigen, ein Speer für die Zögernden, und so zappeln wir mit unseren Körpern, und so zeigen wir an, was uns und allen Frauen geschehen ist und noch geschieht, zähneklappernd und jauchzend wollen wir die Heilige loben in der Wüste, die von Thymian duftet und singt vom geschäftigen Reiben des Sands, loben wollen wir sie für die guten Taten an den Müttern und Töchtern, mit zuckenden Leibern wollen wir entweihen unsere Zucht, die von den Männern kommt wie eine eiserne Umarmung, und von den Tanten, und von den Tanten, entwürdigen wollen wir unsere Körper im Sand und Staub der Einöde, unter eurem beistehenden bellenden Lachen wollen wir mit verdrehten Kehlen und entwurzelten Gelenken die Unschuld gewinnen, den unbekannten, den unbefleckten, den freien Körper.
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(Bild aus „Ecrits sur la danse d Isidora Duncan“, 1927, von Antoine Bourdelle (1861-1929), gemeinfrei, gefunden auf Wikipedia.)
Ist deine Wut der Geist, fährt sie aus Müdigkeit und Erschöpfung in dich, der du zurück vom Felde kommst, eine schlummernde Entrüstung über Entrechtung, die auf den Geist nur gewartet hat, auf seine glühende Zeichensprache? Ist dein Geist die Wut, hältst du darum den Kopf gesenkt wie die Beter beim Opfer, mit tränenden Augen im Rauch, halb unwürdig halb demütig, damit niemand sehe, wie tief das Feuer wurzelt und zehrt, zerrt an den Muskelsträngen deines Herzens? Ist die Wut dein Geist, ein mächtiger Fischleib, kalt und schwielig, der sich aus dem Wasser schiesst, für einen Moment wie der Geier ganz im Licht der Sonne hängt, mit der Spitze der Flosse noch den Schaum seines Sprungs berührt, und mit Donnerlaut ins schneeweisse Grün zurückfällt; eine Natter unterm Stein, ein Wort auf deiner Stirn, das deine Locken verdeckt, ein schon zu lange zurückgehaltenes Wort? Ist der Geist die Wut, allmählich bis zum zetern anschwellende Kehle eines Menschen ohne Haltung und Erbarmen, ein Kern jener Frucht vom Anfang, der immer noch in deiner Kehle zu keimen versucht wie ein Ruf nach Mutter, kennt Gott im Ende keine Milde? Ist die Wut der Geist, Quell heissen Wassers und Tränen, salzig und schwelgend im Schwefel aus der Tiefe, quälende Niederungen, zu denen hochzuschwingen es dir nicht leicht ist, entmenschende Unternehmung und gnadenloses Vorhaben? Ist der Geist die Wut, Lindwurm, dessen Fleisch niemals lind auf unseren Zungen lag, so sehr wir an ihm auch schlangen, ein von der Tücke aufgerissenes Gesicht wie ein praller Bauch, eine zum Streicheln ausgestreckte Hand, die schlägt, ein Fuss, der nicht vorangeht, aber in die Lenden trampt und niederhält, ist deine Wut dein Geist? so fragen wir dich, Saul.