Lastzüge kreuzen sich.
Nirgends Kauernkörbe.
Mein Bauernrücken erhebt seine Stirnstimme
Und empfängt den Ruch von Kälte und Angelegenheiten
Die mit Geradestehen und Hinhalten nicht abgetan sind:
Nicht einmal die laufende Rasterfahndung
Im Quellbereich meiner Schwächen:
Wo der Korb des Beckens und die Giesskanne des Gewissens
Über den Tonspuren von kalkweissen
Lange verschütteten Fehlern weiden:
Hält diesen Abwägungen mehr stand und
Ein Cape schnattert im Wind –
Es ist keine Zeit für ein Frühstück:
Dafür ist es doch noch zu dunkel und der See
Wiegt sich in Sicherheit: die Stiefel
Machen eine schmatzende Melodie
Und wenn jetzt noch Schnee fiele –
Und der Osteologe fände keine Hinweise auf einen Täter:
Der Ruf nach Kälte und Atlantis
Durchschneidet die gnadestehenden
Gesetze von Atmung und Heilung:
Ein schwebendes Kind im Bade Marias
Und auf den ausgeschütteten Weiden taumeln
Die frühen Glücke wie Kühe im März –
Um am Strahl des Orients
Dies Dunkel wegzubaden:
Wende nur die Lupe an
An der vergitterten Zeit!
Kategorie: Sommergedichte
Blues
Krümmungen verbaut:
Vorlaute Absenkung in
Taube Nischen von
gut durchblutetem Ändergelände –
Die Unendlichkeit am Ende eines Kusses:
Die Unerfindlichkeit am Anfang von Blues:
Die von mir aufgeschlagene Höhlung
Umstellt mit den orangen Westen
Und den blauen aufquellenden Bankomaten:
Die Gestelle beugen sich unter Papageienwerten
Beugen sich wie ausgestreckte Gichtfinger –
Und auf den Leitern
Die für deine Kinder bereitstehen
Liegt immer noch der fantasmatische Tau
In dessen Perlen du siehst
Fähigkeiten ungenützt sind nutzlos:
Knirschend sinkt die Sonne im Westen in den Himmel
Mit Strahlen und Lächeln aus Kinderhand
Und mit einem Wort
Fliegen die grauen Vögel
Die nie grau sind
Über das Gelände hinweg
Das du hast sichern lassen
Mit deinen Ansprüchen –
Und natürlich steht da auch
Die immer gleiche schiefe Kutsche
Diesmal mit weinenden Kamelen vorgespannt.
