
Links die Erde
Rechts der Himmel –
Dazwischen ist die Kacke am Dampfen.
Ideen entstehen aus Armut.
Aus Niedergesunkenem wird hilflos
Liebe: schmeckt nach nichts
Denn gaumenlos gebiert die Erde
Strauch – Strauch – Strauch.
Darüber ist die Angst mit einer Stimme
Ausgekratzt: Morgenbrot für nichts
Dem nur Liebende Worte geben –
Worte wie Zweck und Ziel und Weg.
Wenn die kommen
Stehl ich mich draus.
Lege mich vor die Notaufnahme.
Aber links muss die Erde sein und
Rechts muss der Himmel sein.
Das ist zwingend. Lebend
Komm ich ja zu nichts. Nichts
Ist ein Feuer unterm Hintern.
Verstohlen äug ich an den Jupiter.
Hände Arme und hohle Wangen –
Immer nimmst du meine Ideen und machst sie zu deinen
Sagt der Geruch der Erde liebreizend.
Nicht im Mindesten lässt sich nichts
Ausdrücken: Liebenden erscheint es
Blind. Ein in der Ekliptik versenktes Auge
Von rechts nach links ziehend:
Unterm notdürftigen Pflaster
Kehrt sich die Zeit um.
Decke auf und kratze. Lebend
Hat die Liebe keinen Stand. Liebend
Komm ich hier nicht raus.
Mein Körper riecht schon steinig.
Ich habe keine Mittel mehr
Die ich ausdrücken könnte
Wie Pfeffer oder Pusteln.
Wenn ich um das Schwingen der Erde weiss
Sehe ich auch den Himmel schwingen.
Meine Zwänge sind keine Mittel mehr
Mit denen die Ideen hilfloser werden.
Das Unten kann mir gestohlen bleiben
Für das Oben sorge ich schon selbst.
Wenn die Kacke am Dampfen ist
Gehe ich eine rauchen. Das hilft
Beim Werfen von Strauch in Magenbrot.
