
Übersät von Kieseln
Poren aus Stein
Verschlossen wie Wünsche
Zersplitterte Nägel
Scharf an Fingerbeeren
Das kleinste Nahe ist Berg
Bohnenhart und verbogen
Verborgen auf sich
Abwesenheit keimt daraus auf
Ich beuge mich darüber und darein
Das wenige Sehnige
Was ich denken kann
Lässt mich den grauen schweren Speichel
Kosten und wenden – stumpfe Hände
Und das sehnige Wenige zieht an der Welt
Und die Welt ist kein Futter
Ist nicht zum Essen da
Ich kaue das Eukalyptusblatt lange und spüre
Wie sich eine sanfte Bitterkeit entfaltet
Im Rachen und bis in die Stirnhöhlen
Als weisser Kranich stakse ich
Schwankend am Ufer hin und her
Meine Sinne sind kahl wie eine Mauer
Die Laute meines Denkens bildne
Unbekannte neue Wörter
Wörter ohne Bedeutung in dieser Welt
Fremd und knöchern und ohnmächtig
Sie füllen meine Seele
Nissen einer anderen Welt
Geistlose Larven aus Zukunft
Ich spucke und speie
Ich keuche und ringe um Atem
Das ist nun meine Rede
Ich träume von Pfirsichen
Und finde nur die Pflaumen des Wegrands
Mein Magen gefüllt mit Tauknoten
Sie winden sich wie Würmer in Heimaterde
Sie binden meinen Körper an die Seele
Rau schaben sie an den Wänden meines Daseins
Mit jeder Wendung keuche ich laut drauflos
Meine Knie sind Weizenähren
Ich nuckele lustvoll an ihnen
Sie schmecken so untertänig
Meine Finger finden meinen Mund
Wenn sie im Boden gewühlt haben
…
