
Es kommt niemand
Die Auswege sind aufgebraucht
Die Ausreden ausgelaufen
Erschöpft ist der Vorrat an Lügen
Die aus Verletzung und Scham den Hochmut stärkten
Von blankem Gelb fliesst der Miluo
Unerschütterlich schüttet es in die grünen Dulder
Büsche Bambus Eschen und Martinsvögel
Mein Bauch ist eine Mühlen-Mulde
Vom rollenden Hunger ausgeschabt
Wo sind die Hütchenträger hin und wo die Doktoren?
Will ich mir wirklich entkräftet und verlassen
Nochmals Malepartus zusammenlügen
Einen Schatz in den Dornen
Der mich den Klammerern entreisst?
Ich hülle mich in Seegras
Ich schlürfe aus den Pfützen
Ich kaue auf dem Süssklee
Ich schmecke an Stämmen die Spur des Fuchses
Der vom andern Ufer aus meine Nächte durchlacht
Ich finde mich in den Armen des letzten Klammerers wieder
Kauend auf einem bitterfrischen Haselstöckchen
Er ist ein lieber Geist
Er gleicht meinem Sohn und meinem Vater
Die beide keine solchen Arme hatten
Hätten sie solche Arme gehabt
Kein überbordender Strom hätte sie aus dem Leben gerissen
Kein überbordendes Leben hätte sie aus der Erinnerung gerissen
Doch die einfältigen Menschen zittern und maulen
Auch wenn dem letzten Klammerer die Ohren gänzlich fehlen.
(Image by Наталья Коллегова from Pixabay).
