Gottes Geist hat die Männer verschluckt,
hat die Männer aufgefressen und ausgespuckt,
die du uns geschickt,
staunen und stammeln, stottern und stampfen, ächzen und schreien hat er sie gelehrt,
die Männer, die du ins Haus der Propheten geschickt hast, sind andere,
die Männer sind nackt und herrlich. SELA
Wieder steht mir die Heilige im Weg,
wieder will mir die Strafende den Weg vertreten,
wieder hat sie Ohren und Herz verschlossen vor meinem Schritt. SELA
Gottes Name hat die Männer erbeutet,
hat die Männer erfasst und entlassen,
die du uns geschickt,
tanzen und raunen, mauzen und kauzen, rufen und rasen hat er sie gelehrt,
die Männer, die du zum Haus der Propheten geschickt hast, sind keine mehr,
sind wach und fern. SELA
Wieder kreuzt die Heilige meinen Streit,
wieder stellt sie mir eine Falle,
in die ich gesogen werde,
gezogen von ihrer Zuneigung. SELA
Die Ohnmacht Gottes hat die Männer verbogen und verborgen,
hat die Männer entgrätet,
entschuppt und entblösst hat sie die Männer,
die du uns geschickt,
verdrehen und hellsehen, weissagen und ertragen, quaken und twerken hat sie sie gelehrt,
die Männer, die du vor das Haus der Propheten geschickt hast, sind am Leben,
kurz und bündig, frei und mündig,
chronisch-panisch, wandel-andel. SELA
Wieder stösst mich die Wahrende hinein in die Erde,
stampft die Gewahrende mich hinunter in ihren offenen Leib,
wieder will sie nicht wahrhaben meine Wünsche und Würde,
wieder kommt die Sicht über mich,
will mich bewahren,
will mich erfahren,
will mit mir verfahren, wie es ihr beliebte und beliebt,
schon zucken meine Glieder. SELA
Die Anwesende hat den Mann errungen,
hat den Mann bezwungen,
ohne grosses Ringen hat sie ihn entsetzt,
hat sie ihn ersetzt,
mit Heulen und Klappern hat sie ihn hingestreckt,
wie ein frischer Wurm wälzt er sich im Dreck,
Schaum von Gottes Wort verspritzt er laut und schrecklich.
