Da hocken sie und glotzen,
glotzen auf das, was sich zeigt,
immer auf das, was sich zeigt, glotzen sie,
wie Götzen glotzen sie auf das, was geworden ist,
als könnte es nicht anders geworden sein,
als könnte es nur meinen, was sie argwöhnen, es sei,
hocken und argwöhnen, kauern und starren auf eine neue Lage,
die wie ein Trieb in ihrer Mitte, wie ein Ausschlag an ihrer Seite wuchs,
die sich ohne Deutung zeigt,
eine neue Form von Gegenwart,
eine neue Art von Hindernis auf ihrem Weg in die ewigen Duckgründe, in die unendlichen Beugeformen des Kommenden,
dem sie kauernd und harrend standhalten,
denn diese Alten mit den Ellbogen auf den Knien,
mit ihren verkümmerten Denkmustern und mit ihren vorgefertigten Antworten,
ausgedörrt unter der Sonne dieses unbarmherzigen Landes ohne Honig und voller Harz,
Grabredner der Vernunft und Leichenfledderer des Moments,
der da ist und sich zeigt wie das Weichteil eines lebenden Gottes,
der sich offenbart, wie sie mümmeln,
der verkündet nichts als das, was er zeigt,
diese Läuse im Haar der Zeit, diese Mäuse im Korn des Herzens,
aufgeschreckt von dem, was ist,
was wurde ohne Dazutun,
mit krachenden Hüften, mit knallenden Kniegelenken erheben sie sich,
wie witternde Hunde schleichen sie durch die Gassen Gibeas,
wie räudige Katzen jaulen sie in den Strassen Ramas,
da kommen sie daher mit knirschenden Hälsen,
mit kauenden Mäulern und mit einem Knistern aus den trockenen Kisten ihrer Nieren,
schlurfen und schleichen auf dich zu und an dem, was ist, vorbei,
das sie nicht sehen können mit ihren rollenden Distelaugen,
das sie nicht mehr sehen im aufrechten Gang, aber in ihren Gliedern noch zu spüren glauben,
die Steife des Hockens, die verkürzten Muskeln,
verkürzt wie die Gedanken, steif wie die Erwägungen,
haben schon die pergamentenen Hände ausgestreckt,
um dir den Trauerrandfinger in den Nabel zu stossen,
siehe, krächzen sie,
das ist der Lohn Gottes dafür, was du getan hast,
dass du zeigst, was du geworden bist.
