Du siehst den Schnee schon liegen in deinen eignen Wänden,
Du denkst, es fielen Reiskörner, die aus Stille stechen
Den ersten Ton, der dir aus den steifen lauen Lenden,
Den unberührten, steigt, ein Gesumm von roten Rechen,
Die deine letzten Vorräte schnell zusammenkehren,
Als seien sie die Infektion, die Genesung endlich brächte;
Du würdest gerne umkehren, würdest gern vermehren
Die Leere deiner Schränke, die eigne Stimme schächten,
Die scheuen Pferde satteln, von hoch hinab erzählen,
Warum das deine Welt ist, das Reissen heisser Saiten
Im dunkeln Schaft des Herzens erklingen lassen, wählen
Den schmalsten Ton, der spitzen Gewalt verkühlt entgleiten.
Ich seh dich singen, stilles Stechen, du – vom Hunger blind –,
Du weisst, wie selten unwirklich nahe Ziele sind.
