Mit Blumen-Nägeln kratzen am Teer der Sorgen-Welt,
Mit roten Lippen, brennender Zunge Dinge nennen,
Die dich jäh aus der eignen Person herausgepellt;
Und Zustand um Zustand den Trug von Lüge trennen,
Das willst du: anders-farbiges Denken, ungestört
Die Kraft des Kenterns üben, auf hohem Absatz stehen,
Die Wände wenden, dass sie ein Lied sind, unerhört,
Ein Lied, das mächtig-grünendes Land zerstört, Wehen
Hervorruft, Hitze-Dickicht, wo unterm Purpurzelt
Dein Asche-Leib verschollen; und sollt es dich zerreissen,
So sag dir nur im Zorn, wie hat es dich doch gequält,
Das innre ständig neu mit dem äussern Tau zu spleissen…
Ich seh dich gut, bist längst schon dabei, dich abzuseilen.
Denn wer will immer kümmern? In heisser Kälte weilen?
