Fabel

Als gäb es nicht den Spatzen, der zählt auf nichts im Park,
Und doch in seinem Flattern genug vom linden Reichtum
Und fast von nichts zu leben hat; schreit er nicht so stark,
als sei des Orts er würdig, und nicht aus eignem Zutun?

Und fehlt ihm auch Objektpermanenz, mag klein er auch sein,
So braun und reizlos aufreizend, er gibt sich nicht kleinlich,
Das fiele ihm nicht ein: ist mein Bruder ohne Schein,
Foutiert sich um die kleinliche Welt. Wahrscheinlich

Ist seine Hektik nötig. So kennt er keinen Gleichmut,
Er stösst hinauf in Höhe, er fällt hinab ins Tiefe,
Erregt sich am Geringsten, ist nicht von lauem Kleinmut,
Er harrt auf nächste Nähe, er hält den Kopf ins Schiefe:

Ich seh dich Ort gewinnen und Staub um dich verteilen,
Ich seh dich wieder sieden und Widerspruch austeilen.

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