Unwegsames Gedicht

Die Stiefelmeilen im unwegsamen
Leise seufzenden Mark der ersten
Unverzeihlich hingezogenen Blicke
Das im Hirn sich ausbreitende Rouge wie eine Zunge am Ohr
Die getrübte Nahsicht und die hoch aufgeschossene
Gleissende Fernsicht:
Mit dem blinkenden Gehorsam bricht der Mut in dir aus
Vielarmig und mit dieser dir allzu bekannten Zielstrebigkeit
Die nur ein Ziel kennt: den Verlust
Und dein aufgebrachtes Herz
Unter den billigen Griffen eines Fachmanns
Unter dem Wanzen seiner einschätzenden Abschätzung
Übt sich in den verklingenden Zuckungen einer Futtermethode
Dort oben auf dem Gestänge
Immer auch im Glauben an die Mästung
Während das silbern glänzende Blut zwischen deinen Zehen gluckert
Denn bereits hast du
Voreilig wie immer
Den zurückgelegten Weg vergessen
Und das schabende Geräusch am Leder deiner Entschlossenheit.

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