Das Schwein

Da strauchelt er daher,
die Arme ausgestreckt wie ein Insekt,
die Hände baumeln an ihren Enden wie verdorrte Früchte,
sein Gesicht ist wie ein gestrandeter Wal,
und seine Lefzen sind schaumig von der Einsprache mit dem sträflichen Gott,
schwielig sind seine Augen vom Ansehen von einer heischenden Hand,
die am Kuschen Freude hat,
die am Wiederkehren Gefallen findet, –
doch findest du sie jedes Mal in ihrem Hunger auf verkohltes Kindesfleisch abscheulicher,
wie sie da mit ihren gespaltenen Hufen im Unrat rührt,
wühlt mit gespaltenen Hufen in den Rückständen ihrer Versprechen nach den eingelösten Schwüren der Menschen,
diesen hochgehaltenen Handflächen eines Widerstand-ist-zwecklos,
diesen leeren Händen, diesen sich immer noch leerenden Händen,
diesen Händen, die zum Ausleeren wie gemacht sind,
zum Nicht-Festhalten geschaffen sind, –
stockdunkel kommt er daher,
der geifernde Mund ist nicht vom Wiederkäuen voller Schmeissfliegenschleim,
die Furchen seiner gewaltigen Stirn sind nicht vom Nachdenken wie schwarze Schluchten voller Aule,
voller Sprüche, Tabaksaft und Weinmaische auch die Schoten seiner Worte,
mit ausgestreckten Armen strauchelt er auf dich zu,
er hat kein Davar Acher bei sich,
er hat weder Wort dabei, das heilt,
noch Ding dabei, das gesundet,
er kommt mit seinem schlechten Atem zu uns Schafen,
er kommt mit seinem Wolfshauch,
mit seinem Hyänenauswurf,
da ist kein Davar Acher darin,
seine koddernden Lippen sondern ungerechtfertigten Zorn und ungläubige Rechthaberei aus,
hüte dich, dass seine ausgestreckten Arme dich nicht fassen!

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