Welcher Tatkraft bist du schuldig?
Wie hast du dich der Wut entledigt?
Wie sehr vermisst du den eingängigen Refrain deiner Angst,
der dir aus den Hainen voller Löwengerippe entgegenschallte?
Gibt es denn noch ein heiseres Zeichen von Entschlossenheit,
das dem unablässigen Schleppen an den chitinigen Schleppen aus Beharrlichkeit und Widerwort,
Ungestalt zwischen Vogelbauer und Salzlecke,
in dieser unerwartet von der Zukunft durchbrochenen,
in dieser knienden Form von Zuverlässigkeit zu widerstehen vermag?
Sind die dumpfen Münder der Ünder wirklich schon auch für dich verstummt,
verschlungen vom Ameisenlöwen in der leicht abschüssigen Fläche vor deiner Haustüre,
und genügt es dafür, sich als Bittsteller zu tarnen?
Sehen die Armen ein, wie sehr du in Tat und Wahrheit,
mitten in einem Jubel und mitten in einem Geheul,
das wie ein Mann anschwillt,
unanständig wie eine Verletzung im Rücken,
wie sehr du tatsächlich dein Herz knetest wie einen Hut vor dem Herrn,
deine Kehle wie ein ungeschlachter Keil unter deinem buttrigen Gesicht?
Sind die erbittert-forschen Schritte über das Pflaster vor deinem Haus,
und du rollst die Schultern katzenhaft wie eine philiströse Maschine,
und du bückst deine Stirn in den Starkregen,
ein Stier dem, der dich nicht kennt,
ein Nilpferd denen, die sich Menschen glauben nennen zu dürfen,
ist dieses Anrennen mehr als eine weiche Form von Mut,
eine lappende Vorhaut der Vorsicht,
zu Sand fallende Pfeiler, Halme letzter Ratschlüsse,
mutest du dir in all der Wut nicht zu viel der Tatkraft zu?
