Das ist ein wehrhaftes Volk,
ein Volk von Gerechten,
von Gerechteren, die ihre Richtschnüre jederzeit aus ihren Herzen abwickeln,
ein Volk von Richtern, deren Urteile wie Dorngestrüpp aus ihren Nieren schiessen,
ein Volk von Mauerbauern, die mit der Kreuzhacke in der Hand auf dem Gerüst stehen und
den Feind schon vor der ersten Staubwolke am Horizont erspäht haben,
es ist ein wehrhaftes Volk, das seine Schleuder gegen alle richtet,
die ihm über die Berge entgegenkommen. SELA
Das ist ein Volk von Eiferern,
ein Volk vom Eifer beseelt,
ihre Kehlen sind voller «das gehört mir», «das gehörte mir», «das wird mir gehören»,
ihr Gott ist in ihrem Besitz,
jeder Finger und jede Handbreite dieses eingeschnürten Landes gilt ihnen wie eine Rute,
da stehen sie und können nicht anders,
ihre Sabbatwege umspannen den Bauch der Erde,
ein Volk von Bemessenen und Bemessenden,
jedes Jod ist ihnen heilig und teuer,
ihre Matres lectionis bleiben selbst in Katastrophen gültig,
vom Chiriq über das Sere bis zum Schwa klammern sie sich an die Laute ihrer Rede,
oh, ihr Eifer erstreckt sich nicht nur bis an den Jordan oder bis zum Meer in Tyrus,
sie wehren sich für den Boden wie für ihre Töchter und Söhne,
und ihre Füsse liegen auf jedem Ding, und wöge es auch nur ein Pim,
und dieses wehrhafte Volk besteht auf dem, was geschrieben ist,
und dieses wehrhafte Volk besteht auf dem, was gesagt wurde,
und wehe, du versuchst mit ihnen zu rechten,
ihr Gott ist kein toter Buchstabe,
kein unbenutztes Senkblei ist der Name ihres Gottes,
rechte nicht mit diesem wehrhaften Volk,
das einen König auf der Welt will,
deiner Rechtfertigung wird immer ein Haar fehlen für die Schur,
immer ein Splitter für den Feuerstoss.
