Doch der Junge steht noch vor dem altem Mann und wartet,
ihn überragend steht er vor dem Geschrumpften und merkt auf,
sein Herz knistert wie die Borsten eines Stachelschweins,
seine Wange brennt noch vom Kuss des alten Mannes,
seine Ohren glühen.
Der Junge überragt den alten Geschrumpften,
der mit dem Aufgang der Sonne noch mehr zu schrumpften begann,
aber sein Schatten wuchs und legte sich über das dürre Land in seinem Rücken,
in den Augenbrauen des Jungen sammelte sich das Öl,
er begann es wegzublinzeln,
denn seine Arme waren schwer wie Schwengel.
Er hatte aufgemerkt,
er hatte sein Ohr dem Manne zugewandt,
er hatte ihm sein ungefähres Jungengesicht hingehalten,
den Kopf hatte er nicht willig geneigt,
und seine Wange war feucht von dem Kuss des Schrumpfers.
In seinem Herz raschelten rastlos die Worte,
es gibt Wichtigeres als die Eselinnen,
und geduldig wartete er mit brennender Wange darauf,
der alte Mann mit den Fliegen in den Augenwinkeln würde sich auflösen wie ein Sandwirbel am Fuss eines Busches,
doch der alte Mann steht noch vor dem Jungen und wartet,
sieht ihn wachsen an Erstaunen und Erwartung,
in seinem Schatten steht der alte Mann und wehrt sich gegen die Scheu,
die ihm in die Nieren fährt wie eine Zikade,
erkennt die Flucht des Geistes in seinen zitternden Knien,
in den Scherben des Krugs zu seinen Füssen,
und im Abnehmen sieht er das leere Gesicht des Jungen über sich hinausragen,
der immer noch wartet,
der immer noch aufmerkt,
und der alte Mann merkt sich diesen Ausdruck auf dem ölglänzenden Antlitz,
er sieht die Fettflecke von der Keule,
die er ihm beim Opfermahl gereicht hat,
schimmern im Rock des Jungen wie drei Augen, die ihn schuldig wissen,
ihn, den kleiner werdenden,
doch bevor er ganz eingegangen ist,
dreht er sich weg vom Stehenden, Starrenden, Störrischen.
