Ein Leben anheben
Das fast schon fertig ist
Und sich längt und streckt
Wie ein Nildelta: zögert immer noch
Anzunehmen was ihm gegeben
Auszuschütten was aufgespart
Ein träges Land aufstellen
Das fast schon zermahlen ist
Und knirscht und widerstrebt
Wie eine Schefela: eine Kalkgestalt
Abweiden spröde Büschel
Das Gebein freinippen
Eine Ausrede anritzen
Die fast schon Stein ist
Und nicht reift und schmeckt
Wie die Maulbeerfeige: ins Gebirge schaut
Äugt verankert am Stamm auf die Gipfel
Verhärtet gegen die rötlich-weichen Pässe
Einen Palast ausfüllen
Der von seiner Meisterin träumt
Und sich bläht und reckt
Wie ein Arsenalhügel: das zitternde Erbsen-Volk
Verteilen in den leeren Hallen
Keimen heissen im kalten Marmor
Eine Einbildung anführen
Die fast schon steigt
Und kreischt und bockt
Wie ein Packesel: über diese Brücken musst du gehen
Vor diesen Boten musst du stehen
Zerstreuen deine Hinterbeine und deine Güter im Wegeskies
