Die See erhebt ihre weisse Kleidung: wie fliessender Schnee kommen die Wellen
Haltlos auf das Ufer zu und weichen wiedergleich
Wie von Ekel abgestossen zurück: nähern sich meinem Elend vorsichtig und voller Abscheu
Dem Weilen im wiedergleichen Sink-Sand meines bescheuerten Wählens: die blank gescheuerten Felsen des Strandes und die vagen Gestalten der Kii-Bergzüge: die betenden Familien erfasst von Pest und vom viralen Keulen zerschlagen in die östlichen Winde wie die Rufe eines Makaken und weit in die unwirtlichen seelenlosen verholzten Regionen des Ostens getrieben: keine
Schwester des Unwetters hat bisher noch meine Hütte berührt oder gar nach ihr zu greifen gewagt aber diese
Diese hier mit diesem erweiterten verschnittenen Lächeln
Diese hier mit diesem wiederkehrenden Schlafgebot
Diese hier mit dem Leib eines vergewaltigten Mädchens: ich könnte vor Erstaunen
Sterben: man stirbt für weniger: die See hebt ihre weisse Kleidung über den Strand hinweg wie eine verfolgte Frau
Wie ihre blanken Knie silbern aufscheinen fast wie die Gesichter von einer Jorogumo: meines bescheuerten Wählens Schampartien zu sehen
Seine schmalen Schultern und abwegigen Blicke auf Hüfthöhe
Könnte ich nur lachen wie die andern mit ihren Fratzen in den Westen gewandt
Doch im Versuch schon erkenne ich: mein Lächeln ist wie das Lächeln des Haifisches: er lächelt
Weil er das weisse Wasser säuft dort unten mit jedem Flossenschlag um weiter zu leben und schliesst er sein Maul
Schiesst er bald verbissen von unten nach oben: ich höre seine Zähne knirschen aber
Die Brandung kommt näher ohne Zähneknirschen oder ist das Knirschen des Holzes unter mir
Schwankt meine Hütte auf ihren Pfählen die vom Salz erbleicht sind wie das Gesicht meines Freundes
Als ich wählen musste zwischen ihm und ihr: die See springt schwesterlich hüpfend ihr weisses Kleid lüpfend durch die Staudenknöteriche und am Wacholder vorbei: zeige mir doch
Einen Menschen der gut ist
Einen guten Menschen der keine Menschen abzustumpfen fähig ist
Fähig wäre: die weisse Kleidung des Meeres umspielt meine blanken Füsse
Das Wasser brennt kalt in meine Waden herauf: könnte ich nur lächeln wie die andern und Wiedergleich zurückweichen in die schwarzen Schatten meiner haltlosen Zukunft.
