Mit schmalen Schultern rollen sie heran: als verfügten sie über die
Härte von Stahl die denen gegeben ist
Die nach Ruhm streben und sich versteifen
Sich verrenken und immer mehr versteifen wenn die scharfen Hinterköpfe
Gesichtszüge annehmen und die Landschaft aus ihrem Nicken und Wippen
Aus ihrem Ululieren und ihren unerwarteten Hornklängen
In eine quäkende und krabbenhafte Aussicht
Ausbricht wie der Winter im Sommer: du siehst das Lächeln des Kindes gegen seine eigene
Mutter in diesen schmallippigen greinenden Wellen heranrollen
Wie Gegenstände die jemand für verzichtbar gehalten hat: du siehst das gelegentliche Azur
Dessen Schönheit du niemals einzugestehen bereit sein wirst: mit tief im Schädel versunkenen Augen – cerclés
de bagues vertes – rollen sie ohnmächtig wie der geringste deiner Freunde heran und ächzen zu deinen Füssen aus mit diesem Ausdruck auf der Stirn
den du von den Gesichtern kennst: die Härte von Stahl und die Charakterkraft von Priestern
in einem tollkühnen Lauf entgegen der Güte und dem Guten:
die nach Ruhm streben mit knirschenden Zähnen
mit in Voraussicht schon mahlenden Zähnen: denn die Kiesel am Strand werden sie auflaufen lassen und zerstreuen wie eine Herde von Schweinen vor dem Abgrund: und doch werden sie
stürzen auf das Land wie jedes Mal: den Ruhm vor Augen wie ein unsichtbares Geschirr und du siehst
ihre schmalen Schultern wie in Unterleibsschmerzen gerafft und auf nachfolgende Schmerzen gefasst: oh wenn die Ohnmacht sich wandelte in
Allmacht: selbst dann könnte ich nicht glauben an ihre Freundlichkeit: ihre heissen verklärten Gesichter
Ihre verzogenen angeschmolzenen Gesichter starren wie Metall voraus
Auf den Schlammpfad des Grossen Regens gerichtet: du siehst
Die aufgestülpten Schreiner ihrer Lust und letzten Hoffnung weit in der See draussen
In der heimtückisch menschlichen See heraussen
Die ihre Faltenwürfe beispielhaft ans Ufer schickt: Emissäre deines stählernen Starrens und Harrens: auch deine Schultern sind schmal geworden mit der Zeit
Nachbarn deiner Ohren: auch deine Augen glühen noch von einer sengenden und hasserfüllten Reue
Am abgelegenen Ufer deines Exils im Alter.
