Mit dem Regen kommt das steife Starren: die langsamen
Fliessenden Partien im gekämmten Sand und die strebenden
Striemen von Glast auf dem tränenden Auge: das fleischigste
Wollen und das zäh heischende Verlangen des Morgens fesseln die Gedanken: den Vögeln haben sie die Kehlen
Umgedreht und nur die Amphibien haben noch die Kraft ihre blökenden Rufe und ihre kalten Leiber über die unerschütterliche Erde zu schleppen wie die ersten
Zeichen eines stotternden Gedichts: bei der Betrachtung der Sicheltanne denke ich an die gelblichen Augen und die wie verwunderten hohen Brauen meiner letzten
Frau und ihre wippenden Mundwinkel beim Sprechen: wie lange ist das her und fast keine Zähne gab es dabei
Und ich streiche durch das raue nasse Fell der Streunerin
Die um Milch bettelt oder Wärme
Und stemme meine Masse durch die Räume und werfe Tassen und Vasen von den Möbeln und stehe am klemmenden
Hoftor und reisse es auf mit einiger Mühe und höre das tippelnde Bitten der Äste in den Büschen des Abhangs: nur die
Schlieren des Nebels wandern vorüber wie die Nachzügler eines Saubannerzugs fast noch in den Windeln
Und rufe die Amme mit ihrem bekümmerten kümmerlichen Gesicht auf dem sie mir eines ihrer Schuppenlieder singe die wie
Ausufernde Erstickungsanfälle ertönen und streiche mit dem Finger meiner linken Hand über die rillenreichen und unebenen Bohlen der Engewa: meine Fussspitzen scharren im Kies und mit dem Regen kommt
Das Stelzen durch die Stille: die fliessenden beknöpften Arme der Sicheltanne deuten
Einen Flug an: Zentimeter nur über dem Kies und doch
Meilenweit entfernt von jedem menschlichen Anspruch an Freiheit oder Zuneigung: die Alte
Kämmt mein Haar nochmals und spricht ihre alten Trostworte wie ein Naturphänomen während ich den Holzstecken in der Hand balanciere mit dem ich mir im Hof mit schlurfenden weiten Schritten den Kampf gelernt habe: immer mit beiden Füssen ganz auf dem Boden und das Gewicht im Knie
Und ich denke an das harte pockennarbige Gesicht des Sensei: wie lange habe ich geübt
Mich vom Schwert führen zu lassen.
