Hinter mir

Hinter mir die Körper meiner Gedichte
Und wenn mich auch manchmal das Gefühl einer morgendlichen Morgue beschleicht
Kühl und von Lachgas erfüllt
Erstaunen sie mich und ich sehe ihre mangelhaft schönen Gestalten
Die sich zu zeigen nicht gelernt haben:
Rieche den Zimtgeruch ihres Schweisses
Ertaste die Ausstülpungen und Auswüchse und Wolfe’schen Wülste an jenen Stellen
Wo kein vernünftiger und auf Gesundheit bedachter Mensch sie erwartete
Höre ihre spitzen Schreie und die seltsamen Inflexionen ihrer Dialekte
Und sehe ihre offenen verkrusteten Hosen und das graue Mammuthaar ihrer Brüste
Das aus den schweissgelben Hemden herausquillt – 
Hinter mir schlurfen diese Unterweltsgeschöpfe
Diese Anderweltgeburten
Durch den Bahnhof eines Samstagmorgens im Sommer

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