Mit dem Land

We are with the land.

Joy Harjo

Die felsigen Füsse marschlanden im luftdurchwurzelten
Ausgeschlürften Panoptikum
Einer insektoiden Verschleppungsstrategie –
Manchmal braucht es länger
Bis die Wirkung eintritt –
Und die Äonenschweife der Blattschneiden
Wippen wie der Ruf des Rotflügelstärlings:
Die umbuschten Knie streifen mein madiges Gesicht
Und der spätrohe Atem der Kavalleriegäule
Hustet in die Kniekehlen der Süssgräser –
Gelb und körnig läuft die Sonne hinterher
Mit ihren rasenden Perspektiven
Während der Hase seine Flanke springt
Und die Ahnenschwänze an den Hüften der Siedlung hängen:
Wir beginnen mit dem Land:
Kein ausgewogenes Schriftbild
Öffnet sich hüpfend auf dem Steg:
Im Nabel all die Schuppen wie Augen
Der ausgenüchterten Vorzeige-Väter
Und Pocporn bis an die Brust: die chemischen Zutaten und
Die Traileranstalten und die Rippen wie von Korallenbleiche
Denn mein Torso ist Wellblech unterm Staccato von Buschkrähen
Erhitzt und an den buschigen Brustwarzen umschlungen von Louisianamoos
Kühlt einzig der pink züngelnde Biss der Mokassinotter –
Manchmal braucht es länger
Bis die Wirkung eintritt –
Und die rollenden Kieselaugen voller Starlicide
Mit amerikanischer Hast verschluckt und in Yankton SD
Fielen die Vögel wie Beeren in den Schnee.

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