Ode für Kuchenisten

Mit ranzigen Rauchabzügen
Und vorgezogenen Ölstreifen
In die Massweiden von
            Vordringlichen Schamapachen
                        Vorstossen:
Die eingebutterten Zügel in die Niederungen
            Unbescholtener Eierlosigkeit
                        Schleifen lassen:
Die Argumente gelten lassen
Für Rosinen und Draisinen
Von hier bis Quantico ­–
Mit den linden Zahnstochern
Den Stäbchentest durchführen bis selbst
            Den Numismatikern
                        Keine Münze mehr
                                   Zu wenden bleibt:
Da draussen im Weizenfeld mit seinen ovoiden Eindrücken unterm Gitternetzhimmel
Der voll Marzipanröschen und Premierministerhöschen hängt
Und über Herrlibergschrägen
Die Restheimatwärme gut schwenken
Vielleicht im Speichelfett eines Hühnerhundes:
Die unbändige Einfalt in die Sagen
Von gut geschlagenen Herdheimchen und saftigen
Geblümten Velarlauten dekantieren:
Im Anschluss den möglicherweise etwas kümmerlichen Spuren von Weizenspreu im Aufwind
Ein gut Schuss geschäumten Stacheldrahts
Und eine Prise Ubiquitus nefastus oder
Nach Belieben eine Messerspitze Grynszpan beimischen
Und mit den sprachlosen Weizenfeldern abschmecken
Aus denen Hunde noch so gern in den Himmel kommen
Die ewig leben wollen: von dort
Bis zum Glilot Interchange.

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